Auch ohne Heim gut in Schuss

Lokales
Leuchtenberg
30.03.2015
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Wolfgang Würth führt auch in den nächsten zwei Jahren als Schützenmeister die Geschicke des Schützenvereins "Edelweiß" Michldorf. Dessen Zukunft leidet aber trotz der Harmonie zwischen den Mitgliedern unter dem fehlenden Vereinsheim.

Dennoch ist Würth froh, dass dank des Entgegenkommens der Eigentümer die Benutzung der Schießbahnen im Gasthaus Forster möglich ist. Aus der derzeitigen Situation ohne Vereinsheim mache der Vorstand jedenfalls das Beste, lobte Leuchtenbergs zweiter Bürgermeister Karl Liegl.

Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Maier blickte Schützenmeister Wolfgang Würth auf ein mit vielen schießsportlichen und gesellschaftlichen Terminen gespicktes Jahr zurück. Dabei wurde auch die enge Verbundenheit zwischen den Michldorfer Schützen und den Vereinen in Irchenrieth deutlich. Der Schützenverein "Edelweiß" Michldorf zählte 77 Mitglieder. Davon waren 18 stimmberechtigte Mitglieder in der Jahreshauptversammlung anwesend.

Finanzielle Situation

Annemarie Würth gab Einblick in die finanzielle Situation des Schützenvereins, die natürlich auch unter dem fehlenden Vereinsheim leidet. Sport- und Jugendleiter Thomas Zimmermann berichtete über gut besuchte Veranstaltungen im Schützenheim sowie über eine ausgezeichnete Akzeptanz des Valentins- und Faschingsschießens und hofft jetzt auf die gleiche Resonanz beim Osterschießen. Bei den derzeitigen Rundenwettkämpfen belegt das Luftpistolenteam laut der Sportleiter unter neun Mannschaften den 5. Platz.

Zweiter Bürgermeister Karl Liegl nannte die "Edelweiß"-Schützen gut aufgestellt und freute sich besonders über die aktive Schülermannschaft. Die aktive Mitgliedschaft im Schützenverein erfordere viel Zeit, weil neben den regelmäßigen Trainingsstunden auch der eigentliche Schießwettbewerb absolviert werden müsse. Leuchtenbergs zweiter Bürgermeister würdigte den Schützenverein als wichtigen Kulturträger in Michldorf und Irchenrieth.

Zweiter Gauschützenmeister Anton Hirnet hat nach seinen Worten bei der Fahrt nach Leuchtenberg und dem Gedanken an die räumliche Situation der Schützen zunächst Sorgenfalten bekommen. Doch die Berichte gaben Aufschluss viele Aktivitäten, die weit über das Übliche eines Vereins hinausgegangen seien, sagte Hirnet. Auch sportlich habe sich der Schützenverein sprichwörtlich wieder "gefangen", was die neue Schülermannschaft beweise, betonte der Vertreter des Schützengaues.

Marktmeisterschaft geplant

Abschließend informierte der Schützenmeister über eine Anregung der Döllnitzer Schützen, eine Marktmeisterschaft mit allen örtlichen Vereinen ins Leben zu rufen. Diesem Vorschlag standen die Mitglieder positiv gegenüber. Voraussetzung müsse aber laut dem Schützenmeister sein, dass in jeder Mannschaft eines teilnehmenden Vereins nur ein aktiver Schütze mitmachen dürfe.
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