Ein Hoch auf die Club-Fans

Lokales
Leuchtenberg
14.10.2014
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In den vergangenen 30 Jahren hat der 1. FC Nürnberg von der Regional- bis zur Europaliga gespielt. Die einzige Konstante, auf die der Verein in diesen drei Jahrzehnten bauen konnte, sind die Fans. Das behauptet zumindest der offizielle Fansprecher des Zweitligisten.

"Die Legende lebt", klang die FCN-Hymne aus den Lautsprechern der Mehrzweckhalle in Leuchtenberg, die in rot-schwarz dekoriert und mit 150 Fans in rot-schwarzem Outfit gefüllt war. 20 Fanclubs des 1. FC Nürnberg feierten mit beim Jubiläum "30 Jahre organisierte Fanbetreuung Bezirk II - Ostbayern".

Einheitliche Plattform

Vom Ausmaß her beinhaltet dieser "Bezirk II" 68 Fanclubs des 1. FC Nürnberg von München bis Hof und von Passau bis vor die Tore Nürnbergs. Dieter Altmann (Büchenbach) ist der Bezirkskoordinator, der frühere Leuchtenberger Georg Kraus (nun Vohenstrauß) sein Stellvertreter. Mit dem komplett versammelten Bezirksvorstand hob Altmann hervor, dass man vor 30 Jahren die Zeichen der Zeit erkannt habe und so nun den zahlreichen Fanclubs eine einheitliche Plattform und umfassende Betreuung biete. Einer, der immer offen seine Meinung sagte, sei Jürgen Bergmann als offizieller Fanclubbeauftragter des FCN. Vorher gab es aber ein Lob für den Ausrichter, den FCN-Fanclub Leuchtenberg, denn die Burggemeinde sei schon immer eine gute Adresse für solch überregionale Veranstaltungen der "Club-Gemeinde" gewesen. Als Dank an den Vorsitzenden Helmut Süß überreichte Bergmann vier Sitzplatzkarten für das Spiel gegen Leipzig. Bergmann sprach die Probleme beim FCN an, der wieder einmal die Chance genutzt habe, aus der ersten Bundesliga abzusteigen. Beim Neustart in die Liga zwei sei nicht immer alles planbar gewesen und einiges aus dem Ruder gelaufen. Die letzte Mitgliederversammlung habe aber dann große Einigkeit mit deutlichen Voten für die Verantwortlichen gezeigt. Vielleicht waren auch die beiden letzten Spiele mit vier Punkten richtungsweisend.

Bürgermeister Anton Kappl freute sich, dass man den Markt für ein solch bedeutendes Jubiläum auserkoren habe. Der örtliche Fanclub sei einer der aktivsten Vereine in der Gemeinde und habe mit Vorsitzendem Helmut Süß, der seit der Gründung vor 34 Jahren die Clubfans führe, ein Musterbeispiel im Bezug auf das Ehrenamt.

Stimmung im Team gut

Erster Ansprecher für die Fans war Danny Blum. Der Club-Profi, im Sommer von Sandhausen gekommen, ist seit dreieinhalb Monaten verletzt und versucht nun Tritt im Team zu fassen. Momentan müsse man von Spiel zu Spiel und eventuell im Winter die personelle Ausstattung überdenken. Wer kann sagen, ob man nicht dann im Frühjahr über den Aufstieg reden könne. Süß fragte nach der Stimmung in der Mannschaft. Die sei gut, so Blum. Er verhehlte aber nicht, dass er wie andere junge Spieler noch nie so einen Erfolgsdruck verspürt habe und lernen müsse, damit umzugehen.

Vom Waldthurner Fanclub kam die Frage zur Degradierung von Keeper Raphael Schäfer. Blum bestätigte, dass die Spieler davon überrascht worden seien. Der Trainer werde aber wissen, was er tue. Blum stellte sich geduldig den Fragen und gab fleißig Autogramme. Abschließend gab es noch Ehrungen für Vorstandsmitglieder. (Weiterer Bericht auf Seite 11.)
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