Gemeinde will Bebauungsplan "Am Pfarrhäusl" nachbessern - 16 statt 14 Parzellen
Zwei Bauplätze mehr

Lokales
Leuchtenberg
11.12.2014
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Kurz vor der Genehmigung des Bebauungsplans "Am Pfarrhäusl" bessert die Gemeinde nochmals nach und macht aus den 14 Bauplätzen 16 Parzellen. Als Grund nannte Bürgermeister Anton Kappl in der Marktratssitzung eine Kostenschätzung für die Erschließung. "Wir brauchen einen wettbewerbsfähigen Preis, und dieser verbessert sich auf jeden Fall, wenn die Erschließungskosten statt auf 14 Parzellen auf 16 umgelegt werden."

Das neue Konzept

Architekt Josef Schönberger erläuterte mit Sohn Korbinian das neue Konzept. Die Erschließungsstraße werde etwas verlegt, die Stellplätze anders postiert, ein Wendeplatz falle weg. Außerdem könne ein geplanter Grünstreifen, der als Ausgleichsfläche vorgesehen war, mit einbezogen werden. Auf die Frage von Karl Bauer nach einer Erschließung in Bauabschnitten antwortete Schönberger, dass das auf keinen Fall Sinn mache. Gerlinde Janker sah die Gefahr, dass sich nach drei Jahren der Vorarbeit nun die Sache nochmals hinauszieht und die jetzt im Winter geplante Ausschreibung nicht durchgeführt werden kann. Der Planer war optimistisch, "dass das Ende Januar zu schaffen ist".

Karl Liegl wollte wissen, ob es Interessenten gibt. "Drei ernsthafte", sagte Kappl. Acht weitere stünden auf der Liste. Einstimmig hob das Gremium schließlich den Satzungsbeschluss vom September auf und genehmigte den geänderten Entwurf. Dieser wird nun erneut ausgelegt, damit Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange Einsicht nehmen können.

Kappl las außerdem ein Schreiben von Markus Söder vor. Der Minister teilte darin mit, dass die Gemeinde 100 000 Euro Stabilisierungshilfe erhält. "Das ist für uns eine absolut wichtige Finanzspritze, damit wenigstens das eine oder andere Projekt realisiert werden kann", freute sich der Rathauschef. Weiterhin hat sich die Gemeinde beim Programm "Energiecoaching" der Staatsregierung beworben. Ziel ist es, Möglichkeiten der Beteiligung an der Energiewende zu zeigen. 35 Kommunen werden von der Regierung der Oberpfalz ausgewählt. Kappl hoffte, dass Leuchtenberg zum Zug kommt.

Fördermittel eingegangen

Außerdem berichtete der Bürgermeister, dass es einen Kontakt zu einer Firma gebe, die eine Photovoltaikanlage entlang der Autobahn A 6 errichten will. Ähnliches war schon einmal beabsichtigt. Das Unternehmen wird das Konzept demnächst vorstellen. Zur Anfrage von Josef Zitzmann in der letzten Sitzung wegen eines Zuschusses zum Bau der Kläranlage informierte der Bürgermeister, dass sämtliche zugesagten Fördermittel eingegangen sind.
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