Gewerbegebiet Wieselrieth Thema in SPD-Versammlung - Wahlergebnis abgehakt
"Unendliche Geschichte"

Lokales
Leuchtenberg
14.07.2015
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Der SPD-Ortsverein hat in der Jahreshauptversammlung am Sonntagabend die Kommunalwahl 2014 endgültig abgehakt. Vorsitzender Josef Zitzmann blickte wegen des Verlusts der Mehrheit im Marktrat mit etwas Wehmut auf das Ergebnis zurück. Die Mehrheit sei zwar "abhanden" gekommen, dafür hätte die Partei im Verhältnis zur Bundestags- und Landtagswahl gut abgeschnitten. Dieser Meinung war auch MdB Uli Grötsch, der die Leuchtenberger SPD dennoch als "gut aufgestellt" sieht.

Nur acht Mitglieder waren zur Versammlung ins Gasthaus "Grüne Au" nach Preppach gekommen. Zitzmann nannte die seinerzeitige Liste bei der Kommunalwahl "gut ausgewogen". Vier Markträte ins Gremium entsenden zu können, sei für den kleinen Ortsverein sehr viel, meinte der Sprecher. Im weiteren Rückblick erinnerte Zitzmann an die Mitwirkung am Ferienprogramm mit der Wanderung zur Mosterei nach Steinach. Heuer steht der 7. August als Termin im Kalender. Dazu sind Helfer willkommen, sagte der SPD-Chef.

Der Ortsverein ist turnusgemäß in diesem Jahr mit der Übergabe der Rauchmelder an Familien mit Neugeborenen betraut. Die Geräte hat Altbürgermeisterin Waltraud Benner-Post gespendet. Beim Streifzug durch die Gemeindepolitik berichtete Zitzmann über den fortschreitenden Ausbau des Internets, über keine Fortschritte in der Ausweisung des Baugebiets "Pfarrhäusl", nannte das Gewerbegebiet Wieselrieth eine "unendliche Geschichte" und bezeichnete das Thema Errichtung von Windrädern im Markt Leuchtenberg als "erledigt".

Ob eine Photovoltaikanlage komme, sei von den Grundstücksbesitzern abhängig. Für die Anlieger im Bereich der Windräder an der Landkreisgrenze Schwandorf forderte Zitzmann eine Entschädigung für deren Beeinträchtigungen. "Alles ist verhandelbar", meinte der Vorsitzende zu diesem Ansinnen.

Marco Norgauer gab den Kassenbericht ab, der vom Kassenprüfer als einwandfrei bezeichnet wurde. Grötsch lobte das Engagement des Ortsvereins bei der Kommunalwahl, die Standhaftigkeit bei den Problemen "rund um die Burg" und zeigte für manche Beschwerden kein Verständnis.

Altbürgermeisterin Benner-Post richtete an die SPD-Markträte die eindringliche Bitte, die Sparpolitik fortzusetzen. "Keine neuen Projekte beginnen, so lange alte Vorhaben nicht abgeschlossen sind, sollte als Grundsatz beherzigt werden." Abschließend ehrten Grötsch und Benner-Post Vorsitzenden Zitzmann für 20, Gerlinde Maier für 15 und Richard Süß für 10 Jahre Mitgliedschaft.
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