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Lokales
Leuchtenberg
18.10.2014
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Klärwärter haben einen wichtigen Job. Saubere Abwässer sind ein wesentlicher Bestandteil des Umweltschutzes. Ein Erfahrungsaustausch zählt zum Einmaleins ihres Berufs.

Das Betriebspersonal der Abwasseranlagen trifft sich zu Nachbarschaftstagen, um Erfahrungen auszutauschen, Betriebsprobleme zu erörtern und sich über die aktuelle technische und rechtliche Entwicklung zu informieren. Aus dem Bereich Ost waren unlängst 18 Klärwärter des Landkreises in die Micheldorfer Anlage gekommen. Dazu Leuchtenbergs zweiter Bürgermeister Karl Liegl, Klärwärter Helmut Kellner, dessen Stellvertreter Robert Rieder und Diplomingenieur Günther Schwab vom Büro Zwick als Planer der Abwasseranlage und des Kanalnetzes.

Die Tagung lief unter Federführung von Diplomingenieur Michael Füg vom Wasserwirtschaftsamt Hof. Ziel ist stets die bestmögliche Wirkung der Kläranlagen, aber auch ihre Wirtschaftlichkeit. Weitere Themen waren der Datenverband Abwasser Bayern, der Umgang mit Pumpenketten und die Kanalnetze. Letztere waren in Leuchtenberg nötig, um die Abwasser bis aus Döllnitz und Preppach oder Steinach und Lerau sowie natürlich auch Leuchtenberg nach Michldorf zu leiten.

Zuerst wird gepumpt

Hierzu sind Pumpwerke zwischengeschaltet. Erst wenn die Abwässer in der Anlage sind, kann diese mit dem Klärprozess beginnen. All das erläuterten Schwab und Kellner. Pumpwerke wurden anschließend besichtigt. Obmann der Nachbarschaftstage ist der Abwassermeister von Vohenstrauß, Adolf Wölfl.
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