Lückenriether wollen 1,5 Kilometer langen Waldweg anlegen - Gemeinde beteiligt sich
Erschließung das A und O

Leuchtenberg
17.07.2014
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Ein gut ausgebauter Waldweg wertet das eigene Waldgrundstück auf und dient der Bewirtschaftung. Das haben die Lückenriether Bürger erkannt und reagiert. Der in Erwägung gezogene Ausbau eines 1,5 Kilometer langen Weges könnte zum Modellprojekt und Beispiel für Bürgerinitiative werden.

In der letzten Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Anton Kappl über das Projekt. Der geplante Weg führt an der Straße nach Schwarzberg beim Badeweiher hoch Richtung Wittschau.

Anlieger und auch Hinterlieger scheinen sich einig zu sein. Mit Andreas Gruber, Josef Kick, Bernhard Frischholz und Martin Reil wurde ein örtlicher Bauausschuss installiert, der das Vorhaben an die Gemeinde herantrug. Bauträger müsse aus rechtlichen Gründen die Gemeinde sein, und diese solle sich auch an den Gesamtkosten mit 25 Prozent beteiligen. Sie belaufen sich, wie der Bürgermeister erläuterte, auf 13 700 Euro. Das wären 3430 Euro für die Kommune. 75 Prozent würden die Anlieger tragen.

25 Prozent anvisiert

Ob die Gemeinde berechtigt ist, die 25 Prozent zu übernehmen, müsse geklärt werden. Die 3430 Euro würden gerne übernommen, dürften aber wegen des Haushaltskonsolidierungs-Konzepts nicht in die Rubrik "freiwillige Leistung" fallen. Zweiter Bürgermeister Karl Liegl hofft, dass die Initiative der Anlieger entsprechend gefördert werden könne. Wolfgang Härtl stellte fest, dass eine gute Erschließung auch den an der Straße liegenden Wald der Gemeinde aufwertet.

Wasserpreis steigt

Das Wasser für die Anwohner von Döllnitz, Preppach und Schönmühle wird teurer. Der Marktgemeinderat stimmte einer Erhöhung des Einkaufspreises durch die Glaubendorfer Gruppe von 67 Cent auf 88 Cent pro Kubikmeter zu. Auch für die Schülerbeförderung muss man tiefer in die Tasche greifen. Das Busunternehmen beantragte eine Erhöhung der Kilometerpausche von 1.50 Euro auf 1.70 Euro. Damit sei man jedoch an der untersten Grenze im Vergleich zu anderen Gemeinden und Unternehmen, hob Bürgermeister Kappl hervor. Das Gremium fand diese Steigerung gerechtfertigt. Es stimmte ferner einer verkehrsrechtlichen Ausnahme-Genehmigung für das Busunternehmen Wies bei der Schülerbeförderung zu. Es geht dabei um die Befreiung vom Rechtsabbiegegebot bei der Einmündung der Straße "Am alten Dorf" in Michldorf in die Bundesstraße 22. Entgegen der Ausschilderung darf der Bus nun auch nach links Richtung Leuchtenberg abbiegen. Die Polizeiinspektion Vohenstrauß befürwortete den Antrag. Gute Nachricht für die Wasserbezieher von den Hochbehältern Wittschau, Leuchtenberg und Michldorf: Deren Überprüfung ergab - bis auf kleinere, leicht abzustellende Mängel - einen "einwandfreien Zustand". Nichts Dramatisches hat die überörtliche Rechnungsprüfung für die Jahre 2009 bis 2012 offenbart. Die Verwaltung müsse den Haushalt allerdings früher zur Entscheidung vorlegen, hieß es.
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