Null Schulden am Jahresende

Lokales
Leuchtenberg
16.07.2015
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Das Landratsamt Neustadt/WN stellt Leuchtenberg für den Haushalt 2015 eine gute Note aus. Ein Grund ist unter anderem der Schuldenabbau.

Der Etat ist nicht genehmigungspflichtig, weil er keine Kreditaufnahmen enthält. Der Schuldenstand von 78 000 Euro sinkt bei der vorgesehenen Tilgung zum Jahresende auf Null. Zwar verbessert sich die frei verfügbare Finanzspanne, die Rechtsaufsicht hebt aber weiter den Zeigefinger, damit die Grundsätze der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit beachtet werden. Der Bericht sagt weiter, dass sich das Gremium einschließlich Bürgermeister konsequent auf dem eingeschlagenen Weg befindet.

Zwei Brücken auf dem Verbindungsweg "Burgmühle Richtung Michldorf" ließ die frühere Bürgermeisterin Waltraud Benner-Post wegen der Beschaffenheit sperren. Ihr Nachfolger Anton Kappl legte in der Marktratssitzung ein Sanierungskonzept vor. In der Regel würden dort nur landwirtschaftlicher Verkehr und ein paar Radler fahren. Der Bauhof erledigt die zwei Maßnahmen in Eigenleistung. Dazu benötigte Maschinen wie Bagger oder dergleichen können von der Baufirma Liegl ausgeliehen werden. Die Materialkosten betragen 44 500 Euro, rechnete Kappl vor. "Wenn wir das ausschreiben, liegen wir beim Fünffachen", sagte der Rathauschef.

Jahrelang hatte die Gemeinde ihre Gebühren für Abwasser vom Büro Hurzlmeier für enorme Kosten kalkulieren lassen. Die flossen in die Abgaben ein. Für die Neukalkulation für die drei Wasserversorgungsanlagen Leuchtenberg, Wittschau, Döllnitz und die zentrale Abwasseranlage Leuchtenberg für 2016 bis 2018 hat sich das Büro mit knapp 6000 Euro wieder eingeklinkt. Bernhard Kammerer konnte da die Welt nicht verstehen. Vor drei Jahren war zugesichert worden, dass die Verwaltung das Zahlenspiel endlich einmal selbst mache, was nun wieder nicht der Fall sei. Kappl bat um Einsicht wegen des Wechsels von Geschäftsleiter Josef Glas in den Ruhestand. Zugleich legte der Rathauschef ein Angebot des Büros Radlbeck in Straubing für 1200 Euro vor. Kammerer und Wolfgang Härtl sprachen sich dennoch gegen eine Vergabe aus. Abschließend genehmigte das Gremium noch die Bauanträge von Ernst und Tobias Meißner in Lerau auf Neubau eines Milchviehlaufstalls und Robert Rieder in Döllnitz auf Gebäudeabbruch und Neubau einer Garage.
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