Rücksicht auf Anwohner

Die Burgfestspiele Leuchtenberg gehen weiter. Grundlage ist der neue Mietvertrag, den Bürgermeister Anton Kappl (links) und LTO-Geschäftsführer Frank Kasch unterzeichneten. Bild: fz
Lokales
Leuchtenberg
16.02.2015
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Der Mietvertrag zwischen Leuchtenberg und dem Landestheater Oberpfalz (LTO) ist in trockenen Tüchern. Damit stellt die Gemeinde dem LTO die Burg für die Burgfestspiele zur Verfügung. Auch die Anwohnerbelange sind miteinbezogen.

Fünf Jahre gibt es das LTO mit Sitz in Leuchtenberg, aber für die Burg gab es bisher keinen Mietvertrag zwischen den beiden Parteien. Es bestand nur die Miet-Vereinbarung mit der Stadtbühne Vohenstrauß. Dies hat sich nun geändert.

Es dauerte zwar, bis der Mietvertrag zwischen Markt und Landestheater unter Einbeziehung der Immobilien-Bayern stand. Nach dem einstimmigen Votum des Leuchtenberger Marktrats setzten nun aber Bürgermeister Anton Kappl und LTO-Geschäftsführer Frank Kasch ihre Unterschriften unter dem Vertrag.

Mittagsruhe festgeschrieben

Beide Seiten betonen, dass es sich um einen Rahmenvertrag handelt, dem noch Nutzungsvereinbarungen folgen. Dies hat den Hintergrund, dass man diese jederzeit an Gegebenheiten anpassen kann, ohne den Mietvertrag zu ändern.

Die Laufzeit ist auf fünf Jahre angesetzt. Danach verlängert er sich jeweils um ein Jahr. Die jährliche Mietdauer läuft vom 1. April bis 15. August. Geregelt ist auch der Theaterbetrieb, der wochentags um 22.30 Uhr sowie Samstag und Sonntag um 23 Uhr enden muss. Enthalten ist zudem eine Mittagsruhe.

"Wir sehen uns mit Rücksicht auf die Anwohner natürlich verpflichtet", betont Kasch. Man hoffe auf deren Wohlwollen und versuche, alles zu leisten, dass es klappt. Vom Licht und der Atmosphäre wäre ein späterer Theaterbeginn von Vorteil und die Zuschauer hätten mehr davon. "Da geht ein bisschen Charme verloren", bedauert der LTO-Geschäftsführer.

Kappl betont, dass außerhalb der Theatervorstellungen der Besucherverkehr auf der Burg nicht beeinträchtigt wird. Weiterhin hebt er heraus, dass der Turnierplatz sich im Eigentum der Marktgemeinde befindet. Er wird in das Veranstaltungsstättenkonzept, das noch erstellt wird, einbezogen. "Wir haben im Sommer überlegt, was wir brauchen und haben gehandelt, bis hin zum Schallschutzgutachten", stellt Kasch fest. "Nun können wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und neue Ideen entwickeln."
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