Spielgemeinschaft funktioniert

Lokales
Leuchtenberg
26.02.2015
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Die DJK Leuchtenberg hat sich weiter stabilisiert. Die Spielgemeinschaften mit dem FC Roggenstein und dem TSV Tännesberg funktionieren. Der Weg zeigt nach oben, wenn die erste Mannschaft keinen Strich durch die Rechnung macht.

Wie Vorsitzender Josef Messer in der Jahreshauptversammlung im Sportheim berichtete, musste der Verein im vergangenen Jahr mit Platzwart Adolf Schwabl und Sportheimwirt Artur Hofmann zwei wichtige Personalien ersetzen. Robert Zirngibl übernahm das Sportheim. Zudem ist er mit Florian Rößler Platzwart.

Nicht absteigen

Messer erklärte, dass von risikobehafteten Großveranstaltungen Abstand genommen werde. Der Verein mache mit mehreren kleineren Sachen wie Johannisfeuer, Disco oder Musikantentreffen gute Einnahmen. Bei der Spielgemeinschaft mit dem FC Roggenstein hob Messer die Arbeit des FC-Vorsitzenden Johann Lindner heraus. Einen flammenden Appell richtete der Sprecher an die erste Mannschaft, alles zu tun, um nicht abzusteigen.

Kassier Martin Kraus zeigte detailliert Ein- und Ausgaben in 176 Buchungen auf. Anzumerken sind hier 1460 Euro Spenden, aber auch Ausgaben wie 900 Euro für Strom, 1600 Euro für Heizöl, oder 2200 Euro Verbandsabgaben. Trotzdem verblieb ein Plus von 1365 Euro in der Kasse. Jürgen Scharff bestätigte eine tadellose Buchführung.

Fußballabteilungsleiter Johannes Hartwig berichtete vom Aufstieg in die A-Klasse im Sommer. In dieser seien jetzt 17 Spiele ausgetragen worden. Die Mannschaft stehe mit zwölf Punkten auf einem Relegationsplatz. Hartwig zeigte sich überzeugt, dass das junge Team mit dem engagierten Trainer Tobi Eckl in den verbleibenden neun Spielen noch die nötigen Punkte einfahren kann.

Thomas Maier der Fleißigste

47 Trainingseinheiten fanden statt. Thomas Maier war immer dabei. Spielführer Daniel Maier war 45 Mal. Für die Spieler dankte Abteilungsleiter Hartwig für die hervorragende Pflege der Sportplätze.

Der Vorsitzende des FC Roggenstein betonte, dass beide Vereine eine gute Führung haben, was sehr wichtig für die Spielgemeinschaft sei, die nun bereits fünf Jahre problemlos läuft. "Es gibt keine Alternative und keinen Grund das nicht fortzusetzen", stellte Lindner fest. Für die Damengymnastikgruppe gab Marga Beierl einen Einblick in das wöchentliche Sportangebot mit eigenen Übungsleitern und externen Kursprogrammen. Beierl führte 65 erwachsene Mitglieder und 20 Kinder beim Kinderturnen sowie die Dance Kids an.

Pfarrer Moses Gudapati wünschte allen im Verein bei ihren Aktivitäten Gottes Segen. Bürgermeister Anton Kappl, vor Jahren selbst Stürmer der DJK, stellte fest, dass der Klub den Umbruch gut gemeistert habe und nach einer kritischen Zeit wieder in ruhigem Fahrwasser sei. Er hoffe, dass die Arbeit im Kinderbereich in Zukunft auch die erwarteten Früchte trage. Gesellschaftlich sei der Verein gut unterwegs. Er sicherte bei der Pflege der Sportplätze, die zugleich Schulsportanlage sind, die Unterstützung durch die Gemeinde zu.
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