Viel Arbeit mit Kriegerdenkmal

Nach der Restaurierung der Treppen erneuert der Krieger- und Soldatenverein die Balkenkonstruktion am Kriegerdenkmal. Bild: fz
Lokales
Leuchtenberg
28.05.2015
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Wer weiß schon noch, aus welchem Haus die auf der Tafel am Kriegerdenkmal stehenden Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege stammen? Bürgermeister Anton Kappl regte in der Jahreshauptvesammlung des Krieger- und Soldatenvereins eine entsprechende Dokumentation an.

Der Rathauschef, zugleich zweiter Vorsitzender, dankte für die finanzielle Beteiligung an der Renovierung des Mahnmals. Ein Sonderlob sprach er Rosa Wittmann aus, die sich für den Kriegerverein das ganze Jahr um die Pflege und Sauberhaltung des Denkmals kümmert: "Da braucht die Gemeinde nicht hinzuschauen." Kappl bat, die Kriegsgräbersammlung weiter durchzuführen. Der Volksbund sei auf die Spenden angewiesen. Er leiste wichtige Arbeit bei der Pflege der Kriegsgräber auf den Soldatenfriedhöfen in Europa.

Namen nachforschen

Weiterhin regte der Bürgermeister die Erstellung einer Dokumentation an, aus welchen Häusern die auf den Tafeln am Kriegerdenkmal stehenden Namen stammen. Die Namen der Hausbesitzer wechseln, und so weiß niemand mehr, aus welchem Haus Gefallene oder Vermisste stammen. Weiterhin warf Kappl die Frage auf, ob es sich klären lasse, auf welchen Soldatenfriedhöfen Leuchtenberger begraben sind. Auch dies könnte man in Abstimmung mit den Angehörigen in einer Dokumentation festhalten. Entsprechende Informationen gebe es auch über den Volksbund.

1500 Euro für Mahnmal

Im Rückblick ging Vorsitzender Reinhard Bruckner unter anderem auf das Kreiskriegertreffen sowie die Organisation der Kriegsgräbersammlung und des Volkstrauertags ein. Kassier Gerhard Kammerer berichtete von 600 Euro Minus, das aus der Beteiligung in Höhe von 1500 Euro bei der Sanierung des Kriegerdenkmals resultiere. Die Einnahmequelle schlechthin ist die Christbaumversteigerung.

Gerhard Kammerer sprach die Notwendigkeit der Restaurierung der Vereinsfahne an. Er erhielt von den Mitgliedern den Auftrag, mit Bürgermeister Kappl Angebote einzuholen.
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