Zeit zum Nachdenken

Über die Weihnacht, wie sie früher einmal war, sang und spielte Familie Gollwitzer. Bild: fz
Lokales
Leuchtenberg
23.12.2014
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"A Weihnacht, so wie's früher war, so friedlich und froh, des wünsch' ich mir so", sang die Familie Gollwitzer in der Pfarrkirche in Leuchtenberg. Viele Zuhörer fühlten sich damit in gute, alte Zeiten zurückversetzt.

Das Adventssingen des OWV am Sonntag in der Pfarrkirche war eine gelungene Einstimmung auf das Weihnachtsfest. Über 50 Nachwuchsmusiker und bühnenerprobte Sänger boten im voll besetzten Gottesdienst eine stimmungsvolle Mischung weihnachtlicher Lieder und Musik.

Alter Brauch

Nach Jagdhornklängen des Jägerstammtischs stellte OWV-Vorsitzender Michael Schwabl heraus, dass das Singen von Weihnachtsliedern in der Adventszeit ein alter Brauch ist, den der OWV fortführt. Der Sprecher hob besonders Rosi Gollwitzer heraus, die die gesamte Organisation übernommen hatte. Ihre Töchter Sabrina Norgauer und Tanja Messer begleiteten als Moderatoren das abwechslungsreiche Programm.

Den Auftakt machte der Männergesangverein "Liederkranz" unter Leitung von Adolf Rösel mit besinnlichen Liedern wie "Friedenslicht der Nacht", "Und es nahmen sich die Stunden" sowie "Aus einer schönen Rose". Instrumental tönte es dann von der Empore. Frederick Dirnberger am E-Piano und Bepp Gollwitzer mit Sohn Wolfgang an den Schlaginstrumenten spielten "River flows in you". Danach folgte die Instrumentalversion von "Stille Nacht, heilige Nacht" durch Frederick Dirnberger an der Orgel mit Florian Simon und Bepp Gollwitzer (Posaunen). Ein gelungener Farbtupfer waren Sophie Rebl, Eva Beierl, Lea Schönberger, Antonia Schönberger, Andreas Bäumler, Katrin Simon, Leoni Rieder, Luisa Preßl mit ihrem Spiel "Die Weihnachtsmäuse" unter Leitung von Steffi Malzer.

Weihnachten soll auch eine Zeit des Nachdenkens sein. Zumindest für kurze Zeit schafften dies Rosi (Gitarre/Gesang) und Bepp Gollwitzer (Gesang) mit Tochter Tanja (Gitarre/Gesang) und Sohn Wolfgang (Gesang) mit ihren Liedern "Nimm dir Zeit" und "Weihnachten wie's früher war". An Weihnachten darf auch gelacht werden und das konnten die Besucher bei der von Sabrina gelesenen Weihnachtsgeschichte von Toni Lauerer "Weihnachten im Juli". Danach wieder weihnachtlicher Chrogesang mit Liedern "Freu dich du Himmelskönigin", Laufet ihr Hirten" und "Still, Still, Still" durch den Kirchenchor Leuchtenberg unter Leitung von Josef Frischholz.

Mit einem Gedicht kündigte Tanja dann den Nikolaus (Klaus Beierl) an, der die 150 Zuhörer ermahnte, den Sinn der Weihnacht nicht aus den Augen zu verlieren. Die "Stromdrazer" Sophie Mofmann, Markus Bauer, Florian Simon und Wolfgang Gollwitzer boten ohne Strom Instrumentalversionen der Klassiker "Little Drummer Boy" und "We wish you a merry Christmas".

Ohne Gage

Pfarrer Moses Gudpati bezeichnete das Adventssingen als "Einstimmung und Vorfreude auf das Geburtsfest von Jesus Christus, mit dem in der Welt das Licht erschien". Organisatorin Gollwitzer dankte am Schluss der 90-minütigen Veranstaltung allen ohne Gage Mitwirkenden. Danach verteilte der Nikolaus Päckchen an die Kinder. Die Spenden der Besucher erhielt der Geistliche für arme Menschen in Indien. Als Abschluss lud der OWV zu Glühwein und Lebkuchen ins Pfarrheim ein.
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