Angebote für Photovoltaikanlage bei Wittschau-Preppach
Neue Hürde

Politik
Leuchtenberg
29.01.2016
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Für die Freiflächenphotovoltaikanlage bei Wittschau-Preppach gibt es eine neue Hürde. Das machte Bürgermeister Anton Kappl in der Marktratssitzung deutlich.

Nach der neuen Verfahrenslage müsste die Gemeinde sich mit ihrem Konzept über eine Ausschreibung bewerben, berichtete der Rathauschef. "Wenn man bei der Angebotsabgabe eine hohe Einspeisevergütung ansetzt und benötigt, um die Anlage wirtschaftlich zu betreiben, dann kommt es vor, dass man gegenüber anderen Bewerbern nicht zum Zuge kommt und das war bei der Ausschreibung im Dezember der Fall. In dieser Phase haben wir keinen Zuschlag erhalten", erklärte Kappl.

Vermutlich seien andere Anbieter so günstig eingestiegen, dass die abgesicherten Berechnungen der Marktgemeinde über deren Geboten lagen. Die nächste Ausschreibungsphase ist im April mit etwas abgeänderten Bestimmungen. "Wir prüfen derzeit, ob es sich von der Wirtschaftlichkeit her lohnt, nochmals ins Bieterverfahren einzusteigen."

Kappl sieht die Homepage der Marktgemeinde als nicht mehr "zeitgerecht". Die neue Verwaltungsangestellte der VG-Tännesberg, Cornelia Striegl, berichtete, dass sie nach Rücksprache mit dem Bürgermeister bereits tätig sei. Man könne Bausteine aus der Tännesberger Seite übernehmen und somit habe man zur Gestaltung und Datenpflege eine Plattform. Die sei kostengünstig, außerdem sei sie diesbezüglich schon auf Schulung gewesen. Kappl sprach von etwa 2000 Euro, die für das Softwareunternehmen anfallen. Bezüglich der inhaltlichen Aufmachung könnten die Gemeinderäte durchaus Anregungen einbringen.
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