CSU Leuchtenberg will Probleme deutlich ansprechen
Sättigungsgrad erkennbar

Bürgermeister Anton Kappl, CSU-Fraktionsvorsitzender Stephan Oetzinger (von links) ehrten gemeinsam mit CSU-Ortsvorsitzenden Rainer Schmeidl (rechts) Anton Kick, Lerau für 25-jährige Mitgliedschaft in der Christlich Sozialen Union. Für den frischgebackenen Vater Stephan Oetzinger gab es von Bürgermeister Anton Kappl eine "Windeltorte". Bild: bey
Politik
Leuchtenberg
18.04.2016
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Der CSU-Ortsverband Leuchtenberg bringt sich aktiv in das politische Leben des Markts ein. So umriss CSU-Ortsvorsitzender Rainer Schmeidl die Arbeit seiner Partei. Gleichzeitig hat er aber längst festgestellt, dass bei der Bevölkerung gerade bei politischen Veranstaltungen ein Sättigungsgrad erreicht sei.

Wieselrieth. Schmeidl: "Die Leute schreien nicht mehr nach Veranstaltungen". Selbst zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Kappl hatte sich eine Vielzahl von Mitgliedern entschuldigt. Mit Blick auf das politische Geschehen im Markt sieht der Ortsvorsitzende in der CSU die politische Treibkraft mit der Aufgabe, Meinungen sowie Interessen der Partei kundzutun. Es müsse deutlich zu erkennen sein, dass die CSU "kein Gaudiverein" sei, sondern sich mit Sachthemen befasse.

Rattenfänger unterwegs


In der Bundesrepublik und im Freistaat Bayern sei es versäumt worden, die Meinung laut und deutlich auszudrücken. Als Folge davon hätten sich "linke und rechte Rattenfänger" stark machen können, sagte Schmeidl unverhohlen. Es sei deshalb wieder notwendig, die politische Meinung der CSU an Bürger als Multiplikatoren weiterzugeben.

In der Kommunalpolitik sieht Schmeidl seit der Amtsübernahme durch Bürgermeister Anton Kappl große Erleichterungen. Das Marktoberhaupt bemühe sich um den Ort und dessen Fortentwicklung, die sich parteiübergreifend schwierig gestalte. Bei unterhaltsamen Veranstaltungen für die Bürger werde deutlich, dass es auch hier wegen zeitlicher Überschneidungen immer schwieriger werde, geeignete Termine zu finden. Stephan Oetzinger, Fraktionsvorsitzender der CSU im Kreistag, zeigte mit einem geschichtlichen Vergleich die gute Entwicklung Bayerns auf. Unüberhörbar sprach sich Oetzinger für MdB Albert Rupprecht als erneuten Direktkandidaten für den Bundestag aus, gleichzeitig für die Unterstützung Reiner Meiers als Listenkandidat. Besonderes Lob gab es seitens Oetzingers für Bürgermeister Anton Kappl, unter dessen Regie der Markt eine positive Entwicklung erlebt habe.

Der Rathauschef rühmte den Ortsverband als hervorragend aufgestellt, der im gesellschaftlichen Leben des Marktes eine Bereicherung sei. Es gelte jetzt, den bei der Wahl erhaltenen Vertrauensvorschuss wieder an die Bürger zurückzugeben. Für die positive Außendarstellung des Marktes Leuchtenberg sei der CSU-Ortsverband verantwortlich.

"Absoluter Unsinn"


Bei der Lösung von Problemen hat laut dem Bürgermeister oftmals Rupprecht hilfreich zur Seite gestanden. Deshalb sei eine "Kampfkandidatur" Meiers ohne erkennbaren Grund, ausschließlich aus reinem Eigeninteresse und ohne vorherige Gespräche "absoluter Unsinn".
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