Keine Stellungnahme zu Konzentrationsflächen für Windkraft bei Leuchtenberg
Denkmalpflege redet nicht mit

Politik
Leuchtenberg
18.03.2016
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Die geplanten Konzentrationsflächen für Windkraft an der Leuchtenberger Gemeindegrenze zur Nachbarkommune Wernberg-Köblitz waren im Marktrat wieder Thema. Dabei wunderte sich Bürgermeister Anton Kappl, dass die Stellungnahme einer Behörde fehlte.

Zur Änderung des Flächennutzungsplans des Markts Wernberg-Köblitz mit der Ausweisung von Konzentrationsflächen für Windräder an der Gemeindegrenze bei Wittschau hatte Leuchtenberg eine ablehnende Begründung abgegeben. Diese bezog sich hauptsächlich auf die Burg, da die neuen Windkraftanlagen die Ansicht beeinträchtigen würden.

Es sei aber festgestellt worden, dass kein Argument, auch nicht von anderen Stellen, die Ausweisung der Konzentrationsflächen verhindere. Was den Rathauschef wunderte, war die Tatsache, dass vom Landesamt für Denkmalpflege keine Stellungnahme vorlag. "Wurden die nicht gehört oder brauchten sie nicht gehört zu werden?", fragte Kappl. Auf jeden Fall würde es noch eine zweite Auslegung der Flächennutzungsplanänderung geben.

Das Gremium verständigte sich darauf, für den Umweltpreis des Landratsamts Neustadt/WN für die Jahre 2015 und 2016 den OWV Leuchtenberg vorzuschlagen. Martina Thasler wird mit einer entsprechenden Vereinbarung gestattet, bei Pflasterarbeiten an ihrem Anwesen in Wittschau auch einen Teil der öffentlichen Fläche mit zu pflastern.

Die ZENO GmbH (ZukunftsEnergieNordoberpfalz) nimmt die weitere Ausrichtung bezüglicher erneuerbarer Energien ins Visier. Hierfür wird eine "ZENO Natur GmbH" gegründet, die sich mit der Planung, den Vertrieb und der Errichtung solcher Anlagen befasst. Zudem werden die Sonnenparks der ZENO in die neue ZENO-Verwaltungs-GmbH eingegliedert. Der Markt Leuchtenberg als Gesellschafter stimmte der Beteiligung an beiden neuen Gesellschaften zu.

Vorgelegt wurde auch der Jahresbetriebsplan 2016 für den Gemeindewald vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Dieser weist einen Gewinn von 1570 Euro aus. Für Marktrat Josef Zitzmann war das angesichts von 50 Hektar Wald "sehr wenig, weil das ja nur 30 Euro pro Hektar sind". Bürgermeister Anton Kappl wandte ein, dass man da auch die vielen Neuanpflanzungen und Pflegemaßnahmen gegenrechnen müsse. "Ein Teil des Gremiums werde mal das Gespräch mit dem Förster suchen", kündigte Kappl an.

"Streetline", "Micro Plus" oder "Cityline" heißen die Lampentypen, die für die Straßenbeleuchtung im Siedlungsgebiet "Am Pfarrhäusl" in Frage kommen. Je nach Typ zehn oder elf Brennstellen. Natürlich alle LED. Über das Angebot der Bayernwerk AG können sich die Gemeinderäte bis zur nächsten Sitzung Gedanken machen. Rein vom optischen her tendierte Kappl zu Pilzleuchten. Das gemeindliche Einvernehmen wurde dem Bauantrag von Ingeborg Hirschleb aus Weiden über Neubau eines Einfamilienhauses in Michldorf erteilt.
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