Markt erschließt Baugebiet „Am Pfarrhäusl“
„Nah am Ort und mitten in der Natur“

Pfarrer Moses Gudapati gab den kirchlichen Segen bei der Abnahme für die 16 Bauplätze. Bild: fz
Politik
Leuchtenberg
21.07.2016
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Nach 40 Jahren hat der Markt wieder ein neues Baugebiet. Das Motto lautet: "Wohnen mit der Natur, in der Natur". Die Verantwortlichen rechnen damit, dass im Herbst das erste Haus steht.

"Endlich haben wir Bauland, das ab sofort kaufbar und bebaubar ist", atmete Bürgermeister Anton Kappl am Mittwoch durch. Es war der Tag, an dem die Abnahme der Erschließungsmaßnahmen mit Wasser, Kanal und Straße durch die Gemeinde und das Büro Zwick-Ingenieure in Weiden erfolgte.

Abnahme ohne Probleme


Die Arbeit der Firma Seebauer aus Schwarzhofen für Kanal und Wasser sowie von der Firma Huber in Rötz für den Asphalt wurde einer strengen Prüfung durch Ingenieur Günther Schwab unterzogen. Für die Gemeinde stand als Fachmann Bauunternehmer und zweiter Bürgermeister Karl Liegl an der Seite. "Alles bestens. Nun kann losgelegt werden", freute sich der Rathauschef.

Gute Infrastruktur


Das Baugebiet "Am Pfarrhäusl" mit guter Anbindung an den Ort liegt im Grünen an der Südseite von Leuchtenberg. Familien bietet sich eine gute Infrastruktur mit einem Kindergarten und der Grundschule, fußläufig erreichbar. Es sind 16 Bauparzellen. Die kleinste hat 603 Quadratmeter, die größte 917 Quadratmeter. Jede ist mit Highspeed-Glasfaser direkt ins Haus erschlossen. Zudem wird für die Kleinen ein Kinderspielplatz errichtet. Der Bebauungsplan lässt von der Gestaltung viele Möglichkeiten für die Häuslebauer offen.

600 000 Euro investierte die Gemeinde in die Erschließung. Acht der Bauplätze sind im Besitz der Gemeinde und acht bleiben bei der Katholischen Kirchenstiftung. Der Markt kann seine Parzellen verkaufen, die Kirche vergibt sie auf Erbbaurecht. "Wir hatten keinen eigenen Grund und von Privat war nichts zu bekommen", hebt der Bürgermeister die Übereinkunft mit der Kirche heraus. Dabei verweist er auf die sehr konstruktive Gespräche in Regensburg mit der Bischöflichen Finanzkammer.

Der Baulandpreis liegt bei 15,50 Euro pro Quadratmeter für die acht Parzellen der Gemeinde. Wie hoch der Erbpachtzins pro Jahr für die anderen Grundstücke ist, legt die Kirche mit den Bauwerbern fest. Die Erschließungskosten dürften bei rund 35 Euro pro Quadratmeter liegen. Genau Zahlen können die Verantwortlichen noch nicht nennen, da die Schlussrechnung noch nicht vorliegt. Damit kommt der Bauplatz der Gemeinde auf rund 50 Euro für den Quadratmeter. Erbpachtnehmer der acht Kirchenbauplätze zahlen erst einmal nur die Erschließung.

"Es ist ein rundum attraktives Baugebiet mit allen Möglichkeiten in toller Lage, nah am Ort und mitten in der Natur. Reservierung und Kauf sind ab sofort möglich", rührte Kappl zum Abschluss die Werbetrommel.
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