Marktrat Leuchtenberg
Weiteres Baugebiet umsetzen

Als Dank für 20 Jahre als Marktrat erhielt Karl Bauer von Bürgermeister Anton Kappl (von links) eine Urkunde. Bild: fz
Politik
Leuchtenberg
13.08.2016
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Was schon fast in Vergessenheit geraten war, soll nun doch realisiert werden. Vor einigen Jahren war auf Ersuchen der Grundeigner ein Areal am Ringelbrunnen als Baugebiet "Ringelbrunnen II" mit 18 Bauplätzen ausgewiesen worden. Eine Erschließung aber kam aus verschiedenen Gründen nicht zustande.

Bürgermeister Anton Kappl informierte in der Marktratssitzung am Donnerstag, dass sich die Eigner des Areals bei ihm gemeldet und signalisiert haben, dass sie das Projekt nun angreifen wollen. Sie haben der Gemeinde den Baubeginn schriftlich angezeigt und darauf hingewiesen, dass sie die damals getroffenen vertraglichen Vereinbarungen erfüllen wollen.

Anträge genehmigt


"Nun werden nicht gleich die Baumaschinen anrollen", sagte der Rathauschef. Das Projekt muss durchgeplant und mit der Kommune abgestimmt werden. Die Gemeinde ist in den Verlauf der Planung und Realisierung eingebunden. Ums Bauen ging es weiter in drei Anträgen. Grünes Licht gab es für die Errichtung eines Heizhauses für Fernwärme im Anwesen Lukas in Burgmühle mit der Maßgabe, dass die Leitungsrechte gesondert geregelt werden müssen. Mit dem Einwand, dass eine Zustimmung zur Abstandsflächenübernahme nicht erteilt wird, genehmigte das Gremium den Antrag für eine Gerätehalle mit Hundezwinger im Anwesen Paulin. Die Zustimmung erhielt auch der Bauantrg von Anton Hofstetter und Andrea Fink auf Umbau und Erweiterung der Doppelgarage.

In Sachen Grundschule informierte der Bürgermeister, dass die beiden Klassenlehrer Tanja Ries und Johannes Arndt die Schule verlassen. Unbekannt ist auch noch der Fortbestand des Förderlehrers, weil dieses Jahr nur drei Kinder eingeschult werden und damit die Zahl der Förderstunden sehr gering ist. Die Rektorin der Grundschule Vohenstrauß, Margit Walter, habe versichert, dass alles zum Wohle der Kinder und der Bildungseinrichtung in Leuchtenberg gelöst wird, sagte Kappl.

Urkunde für Karl Bauer


Für den Bau der Straße von Döllnitz zur B 22 - die Maßnahme soll spätestens im Januar ausgeschrieben werden - ist ein landschaftliches Begleitgutachten erforderlich. Angebote für die Expertise werden eingeholt. Der Bürgermeister erhielt vom Gemeinderat die Zustimmung, beim Vorliegen der Angebote, die Erstellung des Gutachtens an den günstigsten Bieter zu vergeben. So brauche es keine Sondersitzung und man gewinne vier Wochen Zeit. Zum Schluss der Sitzung nahm Kappl noch eine Ehrung vor. Karl Bauer ist seit 20 Jahren im Gremium. Als Dank gab es eine Urkunde.
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