Veränderungen in der Mehrzweckhalle
Rathaus im Visier

Die künftige Barrierefreiheit und eine energetische Sanierung der Mehrzweckhalle ist so gut wie in trockenen Tüchern. An einer Verlegung des Sitzungssaals in den Wintergarten (links) und dem Anbau des Verwaltungsbereich wird noch gefeilt. Bild: fjo
Politik
Leuchtenberg
28.07.2016
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"Glück gehabt", meinte zweiter Bürgermeister Karl Liegl zum Förderbescheid des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP) für Leuchtenberg. Für das weitere Vorgehen steht aber noch eine weitreichende Entscheidung an.

Das KIP beschert der Gemeinde fast einer halben Million Euro für die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle und eine Umsetzung weitgehendster Barrierefreiheit. Außerdem liebäugelt der Marktrat mit einer Verlegung des Rathauses.

Nicht viel Zeit


Als zweiter Schritt werde die Fertigung des entsprechenden Förderantrags fällig, um die Zuschüsse auch zu bekommen, informierte Verwaltungsleiter Marc Rupprecht. Wie eilig dies ist, unterstrich Architekt Josef Schönberger aus Tännesberg: "Bis Ende Oktober müssen die Unterlagen eingereicht werden. Ich rate zu größter Eile."

Über seine Informationen zur Förderung und die notwendigen Unterlagen hinaus plädierte der Planer für eine "Mitnahme der Verwaltungsräume in die Mehrzweckhalle. Auch wenn dies nicht als zuschussfähig gesehen wurde". Mit vielen Argumenten stellte er die Vorteile einer gemeinsamen Verlegung von Verwaltungsbereich und Sitzungsraum heraus und empfahl im Gegenzug, das jetzige Rathaus zu veräußern. Mit seiner Aussage, wonach der eigentliche Ortsmittelpunkt längst im Bereich von Grundschule, Friedhof, Mehrzweckhalle, Bushaltestelle und Theaterschmiede liege, eckte er im Marktrat jedoch an.

Für und Wider erörtern


Dennoch sahen die Räte die Zeit für gekommen, um das Für und Wider einer Einbindung von Verwaltung und Sitzungssaal in die Mehrzweckhalle zu prüfen. Als Gremium für eine Erarbeitung dieser Entscheidungsfindung favorisierten sie den Bau- und Umweltausschuss. Für die Vorbereitung des Förderantrags mit allen Planungsunterlagen beauftragten die Räte einstimmig das Architekturbüro Schönberger, das im Auftrag der Kommune bereits die Antragsunterlagen für das KIP gefertigt hatte.
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