DJK Leuchtenberg
Junge Spieler lassen hoffen

Sport
Leuchtenberg
08.04.2016
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Die Trennung nach sechs Jahren als Spielgemeinschaft mit dem FC Roggenstein ist keine Scheidung. Vielmehr sieht sich die DJK Leuchtenberg wieder in der Lage, eigenständig im Seniorenspielbetrieb aufzutreten.

Die Kicker spielen in der untersten Klasse im Fußballkreis Weiden, stehen aber an zweiter Stelle, was Richtung Aufstieg gehen könnte. Aber das sei nicht so wichtig, meinte Abteilungsleiter Johannes Hartwig in der Jahreshauptversammlung. Beim Abstieg in der Vorsaison war das Team in der Breite zu schwach. Nun gelte es, nach vorne zu blicken.

Thema Aufstieg


Der Vereine hat nun 20 eigene junge Spieler, die Spaß am Fußball haben. "Wenn der Aufstieg nicht gleich kommt, ist das kein Problem. Mit diesem Kader starten wir im August in die neue Saison", stellte Hartwig heraus. Grund, die Verbindung mit dem FC Roggenstein zu beenden, war die Tatsache, dass Roggenstein keinen einheimischen Kicker mehr in die Runde eingebracht hat und seiner Verpflichtung "nur mit ein paar bezahlten Externen" nachgekommen war.

Der Abteilungsleiter hob die beiden fleißigsten Spieler im Training Thomas Maier (69 von 72 Einheiten) und Daniel Maier heraus. Vorsitzender Josef Messer erkannte, dass es durch die Trennung gilt, zusammenzuhalten. Das Verhältnis zum FC Roggenstein und dessen Chef Hans Lindner sei stets gut gewesen. Lindner bedauerte in einem Brief die Entscheidung der DJK und sprach von guten sechs Jahren.

Der Jugendbereich funktioniert mit der Spielgemeinschaft Tännesberg gut, und auch mit den abgestellten Kindern zur SpVgg Vohenstrauß gibt es keine Probleme. Nur im Juniorenbereich über 14 Jahre sei es schwer, verdeutliche Jugendleiter Helmut Süß. Leuchtenberg kooperiere mit Tännesberg als Spielgemeinschaft im F- und E-Jugendbereich und hat D- sowie C-Jugendliche in Vohenstrauß mit guten Erfolgen untergebracht. So steigt die D-Jugend in die Leistungsgruppe auf. 13 Kinder kicken mit Tännesberg zusammen und in Vohenstrauß, informierte Süß.

Kassier Martin Kraus berichtete über 165 Buchungen und legte ein Plus vor. "Wir stehen wieder auf einer guten finanziellen Basis", freute sich Messer. Marga Schieder-Beierl von der Damen-Gymnastikgruppe sprach von einem guten Miteinander mit der DJK als Hauptverein, da man dadurch an den Bayerischen Landessportverband angebunden und abgesichert ist.

Pfarrer Moses Gudapati bezeichnete die DJK als Gemeinschaft, wo sich der Einzelne wohlfühle. Bürgermeister Anton Kappl sprach den von Hartwig vorgeschlagenen Erlebnistag für Kinder in den Ferien mit der Damen-Gymnastikgruppe an, der eine Bereicherung in der Gemeinde wäre.

Betrieb des Sportheims


Dass die DJK-Fußballer im Seniorenbereich wieder die Eigenständigkeit erreicht haben, sei ein Verdienst aller Beteiligten. Wichtig für den Verein war, dass man den Betrieb des Sportheims auf rechtliche Beine stellen konnte. Mit der Beantragung der Schankgenehmigung und den weiteren Formalitäten war das gelungen. Den Bescheid vom Landratsamt hatte der Rathauschef in der Tasche.

So kann das Sportheim öffentlich betrieben werden, und auch andere Vereine der Kommune können es für Veranstaltungen nutzen. Zweiter Vorsitzender Robert Zirngibl, der zugleich das Sportheim bewirtschaftet, hob beim ganzen Verfahren die Unterstützung von Kappl heraus. "Ohne diese wären wir wohl nicht so weit gekommen."
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