125 Jahre Feuerwehr Lerau
Feuerwehr-Jubiläum ein Hit

Der Auftakt der 125-Jahr-Feier der Feuerwehr Lerau war mit dem Totengedenken eher still. Vorsitzender und Bürgermeister Anton Kappl las die Namen sämtlicher seit dem 100. Jubiläum verstorbener Mitglieder vor.
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Leuchtenberg
29.05.2016
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Seit Freitag gibt es eine "Feuerwehr-Lerau-Nationalhymne". Veranstalter und Besucher sorgten für einen grandiosen Auftakt zur 125-Jahr-Feier.

Lerau. An den Anfang der drei Festtage, an denen ausgelassen gefeiert wurde, hatte die Jubelfeuerwehr das Gedenken an verstorbene Mitglieder gestellt. Den Ehrenzug durch den Ort führten die Festleiter Peter Schwabl, Helmut Kellner und Albert Krapf mit der Roggensteiner Jugendblaskapelle an. Ihnen folgten Bürgermeister Anton Kappl, zugleich Vorsitzender, Gemeinderäte und Ehrengäste sowie die Jubelwehr mit Festkindern und Festdamen. Außerdem waren die Feuerwehren aus Döllnitz als Patenverein und Wittschau-Preppach als Ehrenpatenverein dabei.

Freunde Gottes


Am Altar am Feuerwehrhaus hob Pfarrer Moses Gudapati heraus, "dass es ein großer Akt ist, wenn die Feuerwehr das Gedenken an die Mitglieder, die die Feuerwehr gegründet und 125 Jahre hoch gehalten haben, an den Anfang der Festtage setzt". Die Verstorbenen seien mit ihrem Leitsatz "Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr" Freunde Gottes geworden.

Anschließend ging es in die Festhalle, wo Ehrenvorsitzender Josef Federl mit dem Bieranstich das Jubiläum eröffnete. Dann folgte Party pur mit den "Stoapfälzer Spitzbuam". Bereits um 21 Uhr war die Festhalle fast komplett gefüllt. Zwei Stunden später erreichte die Party ihren Höhepunkt, denn 1800 Besucher feierten im Zelt und im angrenzenden Barzelt bis um 3 Uhr mit. Teilweise standen über 1000 Leute auf den Bänken, sangen und klatschten.

Erster großer Auftritt


Auch die Festdamen hatten auf der Bühne mit dem "Feierwehr"-Hit ihren ersten großen Auftritt, begleitet von der Band. "I bin a Lerauer Feierwehr-Lady und Lust af a Festl, wo's abgeht, hätt i" sangen die Feierbiester und vergaßen auch die Patenvereine nicht: "Döllnitz is immer dou und gibt halt gor net nou und d'Wittschauer Wehr, ja die helft uns sehr."

Am Samstag wurden ehemalige Festdamen und Altmitglieder geehrt. Anschließend freuten sich die Verantwortlichen wieder über ein volles Haus mit 1700 Gästen, die mit der Band "Woidarawöll" eine Partynacht bis in die Morgenstunden feierten. Am Sonntagvormittag standen Kirchenzug sowie Festgottesdienst und am Nachmittag der Festzug auf dem Programm.
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