500 Besucher feiern Festgottesdienst bei der 125-Jahr-Feier der Feuerwehr Lerau mit
Zeichen für großartigen Zusammenhalt

Festbraut Veronika Rupprecht im rosa Festkleid ließ mit den Festdamen der Feuerwehren Döllnitz, Wittschau-Preppach und Bürgermeister Anton Kappl von Pfarrer Moses Gudapati die Fahnenbänder segnen, die dann an die Fahnen der drei Wehren geknüpft wurden. Bild: fz
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Leuchtenberg
31.05.2016
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Lerau. "Feuerwehrdienst ist angewandtes Christentum." Unter diesen Leitsatz hatte Leuchtenbergs Pfarrer Moses Gudapati den Festgottesdienst bei der 125-Jahr-Feier der Feuerwehr am Sonntagvormittag in der Festhalle gestellt. Unter den Klängen der Jugendkapelle Roggenstein waren der Jubelverein, der Patenverein aus Döllnitz, der Ehrenpatenverein Wittschau-Preppach, Bürgermeister Anton Kappl, Schirmherr Landrat Andreas Meier, viele Ehrengästen und weitere Organisationen in die Festhalle einmarschiert.

Segen für Fahnenbänder


"Ich bin angetan, welch großartiger Zusammenhalt hier herrscht", stellte der Geistliche heraus. 500 Besucher feierten die Messe mit, den die Festkinder und Festdamen gestaltet hatten. Festbraut Veronika Rupprecht im schmucken rosa Festkleid ließ mit den Festdamen der Feuerwehren Döllnitz, Wittschau-Preppach und Bürgermeister Anton Kappl die Fahnenbänder segnen, die dann an die Fahnen der drei Wehren geknüpft wurden. Beim anschließenden Frühschoppen begrüßte Bürgermeister Kappl die Ehrengäste, angefangen beim Landrat, dessen Stellvertreterin Margit Kirzinger, viele Bürgermeister aus der Umgebung bis aus dem tschechischen Manetin sowie die Feuerwehrführung des Landkreises mit Kreisbrandrat Richard Meier. Kappl schwenkte in seine Funktion als Vorsitzender um, als er die großartige Leistung aller Mitglieder und Bürger aus den Orten der Feuerwehr Lerau herausstellte. Ganz vorne auf der Liste stand die Familie Woppmann, die die Festhalle und den Festplatz zur Verfügung gestellt hatte. Landrat Meier bezeichnete ein solches Jubiläum auch als Anlass, darauf hinzuweisen, welch herausragenden Dienst die Feuerwehren leisten.

Lob für Leistungen


Das Schirmherrengeschenk nahm Vorsitzender Kappl in Empfang. "Je dünner der Umschlag, desto mehr ist drin", sagte der Rathauschef. Kreisbrandrat Meier war voll des Lobs, was eine solche kleine Ortsfeuerwehr zu leisten imstande ist. Da zielte er auch auf den Bau des neuen Feuerwehrhauses hin, das nach enormen Eigenleistungen im vergangenen Jahr eingeweiht worden war. Zum Schluss tauschten Kappl sowie die Festleiter Peter Schwabl, Helmut Kellner und Albert Krapf mit den Vorsitzenden der Patenvereine Hans Kellner (Döllnitz) und Klaus Beierl (Wittschau-Preppach) noch die Patengeschenke aus.
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