AG Schulspiel begeistert mit Theaterstück „"Im Himmel ist der Teufel los“"
„Playboy“ für den Pfarrer

Im Himmel ist mächtig was los. Die Engelchen sind überlastet mit dem Packen der Pakete für Leuchtenberg. Dann kommt Petrus und deckt eine Sabotage auf. Bild: fz
Vermischtes
Leuchtenberg
20.12.2015
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Es geht drunter und drüber im Himmel. Gerade für Leuchtenberg laufen die Geschenksendungen schief. Körbeweise kommen die Beschwerden bei Petrus an. Die Engel sind überlastet und noch dazu ist Sabotage im Spiel.

Mit dem Theaterstück "Im Himmel ist der Teufel los" setzte die AG Schulspiel bei der Schulweihnacht am Freitagabend in der Mehrzweckhalle ein Glanzlicht. "Endlich einmal ein nicht so ausgeleiertes Krippenspiel", sagten einige Besucher. Rektorin Margit Walter kündigte ein tolles Programm an, das sich die Lehrer Anja Ries, Johannes Arndt, Jarmila Posel (Tschechisch) und Förderlehrer Wolfang Bäumler haben einfallen lassen. Beachtlich für diese kleine Schule.

Internationale Lieder


Die Kinder der ersten und zweiten Klasse eröffneten mit dem Lied "Weihnachten ist nicht mehr weit", danach spielten Martina Meißner und Sophia Wittman mit der Flöte "Morgen Kinder wird's was geben" und die AG Tschechisch sang "Kocka leze dirou", ein Weihnachtslied aus dem Nachbarland. Mit einem Gedicht durchleuchteten die Mädchen und Buben den Advent und die dritte und vierte Klasse stimmte mit "Feliz Navidad" spanisch auf das schönste Fest im Jahr ein. Dieses war dann Mittelpunkt im Schulspiel.

Auf der himmlisch gestalteten Bühne beklagen sich die Engel, dass die staade Zeit für sie "Stress pur" ist. In Leuchtenberg kenne man offenbar keine Grenzen im Schenken, den sie müssten 8000 Päckchen packen. Angesichts dessen jammert das Christkind, dass es doch kein Packesel sei. Der Personalmangel beschere zudem viele Fehler.

Petrus tritt auf die Bühne und staucht die Engelchen zusammen, weil die Lieferung nach Leuchtenberg total schief ging. Im Paket von Lehrer Arndt befand sich XXL-Wäsche für seine Oma. Bürgermeister Anton Kappl hatte sich eine Eisenbahn gewünscht, aber man hatte ihm eine Puppe, die Mama schreit und in die Windeln macht, eingepackt.

Schulleiterin Walter wollte ein goldenes Kettchen und bekam eine Hundeleine mit zwei Beißknochen. Noch schlimmer war, dass Pfarrer Moses Gudapati statt der gewünschten Bibel eine Sonderausgabe des "Playboy" im Paket hatte. "Wir haben keine Schuld", jammertn die Engel. "War es der Heilige Geist?", fragte Petrus und bekam als Antwort, dass dieser doch noch nie was gearbeitet habe. Luzina saß am Rande. Der Teufel hatte sie als Aushilfskraft eingeschleust, um die Paketsendungen zu sabotieren.

Die Darsteller erhielten Riesenapplaus. "In der Weihnachtsbäckerei" durfte natürlich im weiteren Programm auch nicht fehlen und Christian Reil spielte "Oh Tannenbaum" und "Kling, Glöckchen" mit dem Akkordeon, bevor die gesamte Mehrzweckhalle mit "We wish you a merry Christmas" den Schlusspunkt setzte.
Endlich einmal ein nicht so ausgeleiertes Krippenspiel.Besucher loben die Vorführung der Schüler
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