Förderverein Burg Leuchtenberg
Burg kommt ins Kino

Die Burg Leuchtenberg bekommt einen Kräutergarten nach Hildegard von Bingen. Fördervereinsvorsitzende Rita Lingl informierte die Mitglieder in der Jahresversammlung über die Details. Bild: fjo
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Leuchtenberg
14.04.2016
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Ein Kräutergarten nach Hildegard von Bingen wird bald eine neue Attraktion auf der Burg Leuchtenberg. Rita Lingl hatte in der Jahreshauptversammlung des Fördervereins aber noch viel mehr Informationen auf Lager.

"König Laurin" feiert am Samstag, 16. April, beim Filmfestival in Bozen Premiere. Die Dreharbeiten sind beim Förderverein noch in guter Erinnerung. Die Dürnitz bot für Matthias Lang ideale Voraussetzungen. Hier drehte der aus Eppan in Südtirol stammende Regisseur Teile seines 90-minütigen Abschlussfilms für die Film-Hochschule München. Burgwartin Lingl hatte im Sommer Kontakte zur Filmcrew aufgenommen. Im deutschsprachigen Raum kommt der Streifen im September in die Kinos, sagte die Vorsitzende.

91 Mitglieder


Fachmännisch liefen bisher die Planungen und Vorarbeiten für den Kräutergarten unter Einbindung von Diplom-Biologin Mathilde Müllner. Der Naturparkverein Nördlicher Oberpfälzer Wald unterstützt das Projekt mit einem Zuschuss. Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach errichtete die Wege und kümmert sich zudem um die Hinweistafeln. "Dadurch ist uns ein Teil der Arbeiten abgenommen worden", freute sich Lingl. Dennoch blieben für die 91 Mitglieder rund 100 Arbeitsstunden übrig, wofür sie "allen voran" Dagmar und Inge Frischholz dankte. Eine Satzungsänderung regelt die neu definierten Vereinsaufgaben und die Zahl der Ausschussmitglieder.

Bürgermeister Anton Kappl informierte die "Freunde der Burg" über weitere Vorhaben der Marktgemeinde. Die Partnerschaften mit den Städten Pfreimd und Grünsfeld stehen bevor. Der Rathauschef bat den Förderverein hier um Unterstützung. Nur verschoben sei die neue Beschilderung, die nun in die Wege geleitet werde. Den neuen Kräutergarten sah er als "einen weiteren Meilenstein". Für Ideen in dieser Richtung sei er stets offen.

Für die Burgkapelle seien zwei Standarten angeschafft worden, eine mit dem Marktwappen als Motiv und eine mit dem Bild der Burgruine. "Wir haben etwas ausprobiert mit einer LED-Bestrahlung", startete Kappl seine Ausführungen zur Probebeleuchtung in der vergangenen Woche. Äußerst positiv sei dabei die Stromeinsparung gewesen, nachdem bei einer Umstellung auf die neue Technik nur noch mit einem Zehntel der bisherigen Energiekosten zu rechnen wäre. Dem gegenüber stünden jedoch enorme Anschaffungskosten, weshalb der Rathauschef meinte: "Hoffentlich finden wir eine Lösung."

Ganz begeistert erzählte er von einer "Probenacht". Von der B 22 und von der Autobahn aus habe die nächtliche Beleuchtung "einfach super ausgeschaut und wir staunten, wie's wird und wirkt". Das Tolle daran sei die direkte Punkt- und Objektbestrahlung, wodurch die Burgruine noch mehr ins Rampenlicht rücke als bisher. "Wiese, Turnierplatz oder das Umfeld werden nicht mehr angestrahlt, sondern nur das Gebäude." Gerade die Details der Burg wären gut in Szene gesetzt gewesen.

Flyer in Arbeit


Kappl wies außerdem auf vier oder fünf kaputte Strahler hin, weshalb die nächtliche Beleuchtung seit Wochen finsterer ausfalle als gewohnt. Auch ein Burgflyer mit Informationen, Nutzungsmöglichkeiten und Terminen sei in Vorbereitung. Lingl nannte abschließend noch zwei Veranstaltungen: Maiandacht am 5. Mai und "Burg-Country" mit den "Tännessee Fire-Liners" am 20. August.
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