Innensanierung des Gotteshauses in Leuchtenberg im Visier
Kirche herausputzen

Pfarrer Moses Gudpati sieht sich die Pläne zur Kircheninnensanierung von Architekt Armin Juretzka zusammen mit Kirchenpfleger Hubert Zitzmann und der Pfarrgemeinderatssprecherin Christine Schieder an.
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Leuchtenberg
18.11.2016
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Die Pfarrkirche St. Margareta ist neben der Burg das Wahrzeichen von Leuchtenberg. Aber im Innenbereich des 1844 nach einem Großbrand neu aufgebauten Gotteshauses gibt es einige Baustellen.

(fz) Die Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Hubert Zitzmann und Pfarrer Moses Gudapati hatte bereits 2012 erste Schritte für die Innensanierung der Pfarrkirche eingeleitet. Die letzte Neugestaltung liegt 27 Jahre zurück und kostete 640 000 Mark. Dabei waren auch die bis dahin ausgelagerten Altäre wieder eingebaut worden.

Abnutzung und Feuchtigkeit, der die Verantwortlichen mit einer Abdichtung bei der Außenrenovierung 2006 entgegentraten, haben ihre Spuren hinterlassen. Wegen der Bestimmungen der Diözese, dass immer nur eine Maßnahme in einer Pfarrei gefördert wird, musste erst die Dachsanierung der Kirche in Döllnitz abgeschlossen werden. Die Vorbereitungen für die Innensanierung von St. Margareta liefen aber trotzdem an.

Im Oktober des vergangenen Jahres nahm Diözesanarchitekten Tobias Mirbeth eine Erstbegutachtung vor. Aus dem daraus erstellten Schadensbild bereitete Architekt Armin Juretzka ein Handlungspaket vor, das er den Beteiligten der Pfarrei vorstellte. Kernpunkte sind die denkmalgestalterische Konzeption und die bautechnische Einschätzung. Gerade im Letzteren bedarf es Maßnahmen, was die Feuchtigkeit betrifft. Aber auch in der Decke sind viele Risse, wobei die Erkundung gezeigt hat, dass das Dachtragwerk intakt ist.

Die Bodenfläche der Kirche unter den Bänken untersuchten die Experten ebenfalls. Es stellt sich heraus, dass diese auf in Sand gelagerten Lagerhölzern liegt. Daher sind in diesem Bereich auch Sanierungsmaßnahmen nötig. Eingeschaltet ist auch die Denkmalpflege. Es gibt mittlerweile einen Befund für die Innenschale und die künstlerische Ausstattung von Diplomrestaurateurin Kathrin Heide aus Bernried. Deren erste Erkenntnisse zeigen, dass von früheren Ausmalungen kaum mehr etwas vorhanden ist. Zudem befinden sich Putzproben in Labors. Das Innenleben ist vom Boden bis zur Decke einschließlich der künstlerischen Gestaltung einer Totalprüfung unterzogen worden. Einbezogen ist auch die Beleuchtung mit aktueller Lichttechnik und die Heizung.

"Das Konzept und die bautechnische Einschätzung stehen mittlerweile. Die Kirchenverwaltung hat ihre Hausaufgaben gemacht und nun gehen wir die nächsten Schritt an", erklärt Zitzmann. Als nächsten wichtigen Termin nennt Juretzka Anfang Dezember bei der Diözese, bei dem das Bauprogramm abgesegnet und zugleich mit einer Förderung von 45 Prozent beschieden werden soll. Darauf folgt das Bauprogramm und die Kostenrechnung. Konkrete Zahlen können noch nicht genannt werden. Die Maßnahmen könnten möglicherweise 2018 starten.

Das Konzept und die bautechnische Einschätzung stehen mittlerweile. Die Kirchenverwaltung hat ihre Hausaufgaben gemacht und nun gehen wir die nächsten Schritt an.Kirchenpfleger Hubert Zitzmann
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