Institution seit 30 Jahren
Anerkennung für Senioren

Rosi, Wolfgang, Tanja und Sabrina Gollwitzer (von rechts) sowie die Seebauer-Moidln aus Weiden (hinten) sorgten für beste Unterhaltung. Bild: fz
Vermischtes
Leuchtenberg
09.01.2016
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Einheimische und auswärtige Akteure setzten beim Seniorennachmittag in Leuchtenberg Akzente. Bürgermeister Anton Kappl war begeistert. Noch mehr freuten sich die älteren Mitbürger darüber, was der Gemeindechef ihnen mitgebracht hatte.

Dreikönig ist der Tag, an dem die älteren Bürger der Marktgemeinde erkennen sollen, dass sie zur Gemeinde gehören, wie auch die Jungen. Der Seniorennachmittag sei seit 30 Jahren eine Institution in Leuchtenberg. "Er ist sicherlich ein Zeichen nach außen, aber wir leben auch das ganze Jahr Gemeinschaft mit unseren älteren Mitbürgern", stellte Kappl ganz deutlich heraus.

Tische reich gedeckt


CSU und Junge Union sind die Ausrichter des Seniorennachmittags. Er kommt an, das zeigte sich. CSU-Vorsitzender Rainer Schmeidl betonte das Engagement der Frauen, die für reich gedeckte Tisch mit Kaffee, Getränken und vor allen Dingen mit ihren selbst gebackenen Torten und Kuchen gesorgt hatten. Pfarrer Moses Gudapati ging auf die Bedeutung der Heiligen Drei Könige ein und freute sich, dass die älteren Menschen in der Marktgemeinde diese Anerkennung erfahren. Die offiziellen Worte waren sehr kurz, weil Gespräche und miteinander Ratschen im Vordergrund standen.

Nach seinen Neujahrswünschen kündigte der Bürgermeister die Verlosung an. Jeder Gast erhielt ein Los, das gewann. Hauptpreis war eine Fahrt mit Kappl zum Zirkus Krone in München. Als Dreingabe hatte er als Organisator der Soldatenwallfahrt nach Lourdes so viel geweihtes Lourdeswasser mitgebracht, dass jeder neben seinem Preis ein Fläschchen bekam.

Den Ausflug in die Landeshauptstadt gewann Karin Haupt aus Döllnitz, die sich darüber riesig freute. Bis dahin hatten die Seebauer-Moidln aus Weiden, Marille Kett und Marga Roßmann, den Nachmittag musikalisch im Griff. Vor allen Dingen deren trockene Witze trieben allen Besuchern vor Lachen die Tränen in die Augen.

Heimpremiere


Wie in den OTV-Volksmusiksendungen trat JU-Vorsitzender Wolfgang Gollwitzer quasi in einer Heimpremiere mit seinen Schwestern Tanja und Sabrina sowie mit Mutter Rosi auf. Sie sangen Lieder wie "Das Radl dreht sich" oder "Nimm' dir jeden Tag fünf Minuten Zeit". Vater Bepp Gollwitzer sorgte mit seiner Weihnachtsgeschichte aus dem Jahr 1946 am Ende für Heiterkeit.
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