Jagdgenossenschaft Leuchtenberg-Döllnitz: Abschuss erfüllt
Füchse als natürlicher Feind der Mäuse

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Leuchtenberg
18.03.2016
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Preppach. Von den 28 anwesenden Jagdgenossen stimmten 27 mit einer Fläche von 358,3432 Hektar für die Auszahlung des Jagdpachtschillings. Nur einer (14,6155 Hektar) stimmte für eine andere Verwendung. In der Dorfwirtschaft Ram sprach bei der Jagdgenossenschaft Leuchtenberg-Döllnitz Jagdvorsteher Josef Baier den Vergrämungseffekt gegen Wildschweine an.

So habe sich ein Einsatz von Schwefel-Linsen zur Unterfußdüngung bei Mais bewährt, um die Tiere fernzuhalten. Seit fünf Jahren praktiziert dies ein Landwirt aus Meisthof. Er stellte fest, dass die gedüngten Bestände von den Wildschweinen gemieden werden. "Es wäre das einfachste, wenn der Maisanbau zurückgehen würde," sagte Baier.

"Wir haben den Abschuss erfüllt," erklärte Jagdpächter Siegfried Kleber. Es wurden elf Frischlinge und fünf Füchse geschossen. "Beim Erlegen der Füchse sind wir als Jäger immer zurückhaltender, denn sie sind der natürliche Feind für die vielen Mäuse. Eine große Gefahr sind nach wie vor die freilaufenden Hunde", war die einhellige Meinung der Jäger.

Neu als Jäger ist Rainer Lingl aus Vohenstrauß, der seit Juli den Jagdschein besitzt und dabei die Jagdpächter Karl Bodensteiner und Siegfried Kleber, beide Wittschau, und seinen Vater Josef unterstützt. Kassier Albert Stangl legte die Finanzen dar. So wurden 1672,32 Euro an die Jagdgenossen ausbezahlt. 8861,29 Euro sind in der Jagdkasse. Bürgermeister Anton Kappl lobte die Harmonie. "Hier funktioniert alles mit Vertrauen." Der monierte Weg von Wittschau nach Lückenrieth werde von der Kommune hergerichtet und dem Verursacher, der Leitungsbaufirma, in Rechnung gestellt.
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