Kräuterexpertin Adolfine Nitschke referiert beim Katholischen Frauenbund
Räuchern positiv für die Liebe

Die Damen des Frauenbunds erfuhren von Kräuterexpertin Adolfine Nitschke einiges zum Thema Räuchern. Bild: sl
Vermischtes
Leuchtenberg
20.02.2016
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"Ein Tag ohne Dufterlebnis ist ein verlorener Tag", erklärte die Kräuterexpertin und zertifizierte Wildkräuterführerin Adolfine Nitschke beim Räucherabend. Sie betonte beim Katholischen Frauenbund im Pfarrheim, dass das Räuchern auf allen Kontinenten verbreitet ist. Einst stellten die Menschen fest, dass durchs Räuchern die Gicht und der Kinderhusten Besserung erfuhr und das Fleisch haltbarer wurde. Dabei würden die Inhaltsstoffe mit Feuer gelöst und nicht wie beim Tee mit Wasser.

Viele hätten in ihrem Garten Kräuter und diese sollten die Frauen auch verwenden. Für das Sammeln gebe es Regeln. Die meisten Kräuter sollten am späten Vormittag gepflückt werden. Nitschke führte das Räuchern mit Stäbchen, Feuer-, Duftschale und dem Kräuterbüschel vor. Die Düfte erinnerten Pfarrer Moses Gudapati an seine indische Heimat. Nicht nur die 30 Frauen waren begeistert, sondern auch noch ein weiterer männlicher Teilnehmer.

Nitschke verwies unter anderem auf Thymian, Wacholder, Johanniskraut, Frauenmantel, Engelwurz, Eisenkraut, Schafgarbe, Lorbeer, Salbei sowie Fichtenharz, das Mark vom Holunderholz, Weihrauch und Myrrhe. Das Räuchern mit den verschiedenen Kräutern sei unter anderem heilend, keimtötenden, desinfizierend, blutstillend und angsthemmend. Zudem wirke es sich positiv auf die Liebe aus.

Bei Schwangeren, Babys und Asthmatikern sollte man zurückhaltend sein. Das Räuchern sollte ein regelrechtes Ritual werden und könne jeden Tag durchgeführt werden. Die kommenden Wochen mit dem Frühjahrsputz würden sich anbieten, um damit anzufangen.
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