Mehrzweeckhalle Leuchtenberg
Sanierung für 689 000 Euro

Die Leuchtenberger Markträte genehmigten in der Sitzung das Sanierungskonzept für die Mehrzweckhalle, das die Architekten Josef und Korbinian Schönberger vorgestellt hatten. Archivbild: fz
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Leuchtenberg
18.11.2016
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Vom Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) profitiert auch die Leuchtenberger Mehrzweckhalle. In der Marktratssitzung steht deren Sanierung auf der Tagesordnung.

(fz) Josef und Korbinian Schönberger vom Planungsbüro Schönberger in Tännesberg stellten die Maßnahme in der jüngsten Sitzung vor. Die Sanierung kostet rund 689 000 Euro. Mit 11:2 Stimmen genehmigte das Gremium den Entwurf und ermächtigte Bürgermeister Anton Kappl, den Förderantrag bei der Regierung der Oberpfalz zu stellen.

Bei der beabsichtigten Sanierung der Straße von Michldorf nach Kleinpoppenhof muss für den Förderantrag ein Brückenbauwerk, ein sogenannter Wellstahldurchlass, überprüft werden. Den Auftrag erhielt die Firma Sigma in Marktredwitz. Grünes Licht gab es auch für den Bau einer fünf Meter langen Wärmeleitung in Michldorf. Als Ortsstraße wurde im Baugebiet "Pfarrhäusl" die Trasse "Am Pfarrhäusl" gewidmet.

Kappl informierte weiter, dass für die zweite Phase der Breitbanderschließung der Vertrag unterzeichnet wurde und somit bis September 2017 Unternankau, Kleßberg, Steinach, Kleinpoppenhof, Burgmühle, Schmelzmühle und Hermannsberg mit Glasfaser ins Haus angeschlossen werden. Für den Umweltpreis des Landkreises Neustadt/WN hatte die Marktgemeinde den OWV Leuchtenberg vorgeschlagen. "Es wurden aber andere Preisträger ausgewählt, obwohl die Verdienste unseres OWV zweifellos einer Würdigung wert sind", sagte der Rathauschef.

Zur Überwachung der Erschließungsmaßnahmen im privaten Baugebiet "Ringelbrunnen II" wurde der Auftrag an das Ingenieurbüro Bamler in Vohenstrauß vergeben. Die Investoren wurden aufgefordert, die vollständigen Planungsunterlagen zur Prüfung vorzulegen. Die Kommune hat sich an der Sammelbestellung der Stadt Vohenstrauß für Temposys-Geräte zur Geschwindigkeitsüberwachung beteiligt und das Gerät auch schon erhalten (wir berichteten).

Zu viele Antragsteller


"Die Stabilisierungshilfe ist aus", informierte der Gemeindechef. Das Ansinnen wurde mit dem Hinweis beantwortet, dass es zu viele Antragsteller gibt und andere Gemeinden im Vergleich schlechter dastehen als Leuchtenberg.

Kein Argument, das dagegen spricht, sah Kappl, einer Mittelaltergruppe aus Amberg im Sommer für vier Tage die Burg zu überlassen. Die Truppe will das Lager- und Burgleben aus dem 15. Jahrhundert vorstellen. Zustimmung erteilte der Marktrat zur Aufstellung der Partnerschaftsschilder "Pfreimd und Grünsfeld" an der OWV-Ecke beim Parkplatz Gasthof Maier.
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