Produkte des Naturparks liegen im Trend
Zum Streuobsttag und Regionalmarkt kommen 3000 Besucher nach Steinach

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Leuchtenberg
07.09.2016
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Regionalität ist "in". Das kleine Dorf Steinach platzt aus allen Nähten. 3000 Besucher kommen zum Streuobst-Aktionstag mit Naturpark-Regionalmarkt. Sogar eine Königin ist dabei.

(fz) Schon der Sonntagvormittag hatte erahnen lassen, was auf die Steinacher zukommt. Bereits zu diesem Zeitpunkt füllte sich der idyllische, nur durch das große Tor begehbare Hof der Mosterei Bernhard weitgehend.

Neue Destille


Mit dem Festgottesdienst, den Leuchtenbergs Pfarrer Moses Gudapati mit musikalischer Umrahmung der Stadtkapelle Pleystein zelebrierte, nahm der Streuobst-Aktionstag und zugleich Naturpark-Regionalmarkt Fahrt auf. Kurz und prägnant stellte bei der Eröffnung Leuchtenbergs zweiter Bürgermeister Karl Liegl heraus, dass der Streuobsthof Bernhard mit der neuen Edel-Destille für Brände aller Art seine Bedeutung als Naturparkbetrieb und damit auch als Aushängeschild der Marktgemeinde steigere.

Dem fügte stellvertretender Landrat Albert Nickl an, dass dieser Streuobsttag eine bedeutende Veranstaltung im Landkreis sei. Der Stellenwert der Streuobstbestände wachse ebenso wie das Interesse an regionalen Produkten. "Natur und Landschaft sind das Kapital der nördlichen Oberpfalz."

Schwammerlbrühe gefragt


Als Botschafterin des Holunders freute sich Holunderkönigin Theresa Nickl, dass dieser auch beim Streuobsttag seine Bedeutung erfährt. Gastgeberin Maria Bernhard forderte dazu auf, das Angebot zu nutzen und stieß damit auf offene Ohren. Schon Mittags waren die Leuchtenberger Vereine bei der Bewirtung gefordert. Allein der Frauenbund setzte alle 130 Portionen Schwammerlbrühe mit Semmelknödel ab. Die Nachfrage sei viel größer gewesen, wusste Vorsitzende Gretl Woppmann.

Regionale Produkte mit allen Sinnen genießen, das war das Motto der Veranstaltung. Vom Honig bis zum Rotviehfleisch, von der Schafwolle bis zum Burger, vom Apfelsaft bis zum Kümmellikör war alles geboten. Auf der Streuobstwiese zeigte eine Vielzahl von Direktvermarktern des Naturparks ihre Angebote. Ein Ehepaar aus Parkstein, das sich mit frischem Rotviehfleisch eindeckte, machte aber auch auf ein Problem aufmerksam. "Das würden wir uns öfter leisten, aber dann müssten wir jedes Mal nach Tännesberg fahren."

Basteln für Kinder und Streuobstexkursionen mit Klaus und Johannes Beierl fanden großen Anklang, ebenso die Darbietungen der Woppenriether Kirwaleit.

Erwartungen übertroffen


Naturpark-Geschäftsführer Martin Koppmann war aus dem Häuschen. Auf 1000 Besucher hatte er gehofft, gekommen waren schließlich dreimal so viele.
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