Soldaten- und Reservistenkameradschaft Döllnitz braucht neue Führungskraft
Vorsitzender Imbs hört auf

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Leuchtenberg
18.02.2016
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Döllnitz. Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Döllnitz muss sich auf die Suche nach einem neuen Vorsitzenden machen. Dafür hat sie ein Jahr Zeit. Denn in der Jahreshauptversammlung im Schützenhaus kündigte Vorsitzender Walter Imbs am, 2017 nicht mehr für das Amt zur Verfügung zu stehen.

"Sechs Jahre reichen und ich habe bereits 2014 bei der Wiederwahl angekündigt, dass ich nur noch eine Periode mache", bekräftigte er seinen Entschluss. Er bat, sich wegen seiner Nachfolge Gedanken zu machen, damit der Traditionsverein erhalten bleibe. Ihm sei es wichtig, frühzeitig seinen Rückzug anzukündigen, damit man in Ruhe einen neuen Vorsitzenden suchen könne. In seinem Bericht legte Imbs dar, dass es der einhellige Wunsch der Mitglieder war, das Kirwabaumversteigern wieder zu organisieren. Nach reger Diskussion gab es für die Aktion (am dritten Wochenende im Oktober) grünes Licht.

Ruhiges Jahr


Im Beisein der Ehrenmitglieder Xaver Ram und Josef Klier berichtete der Vorsitzende von einem ruhigen Jahr. Von den 33 Mitglieder hat die Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) nur mehr Ram als ehemaligen Kriegsteilnehmer in seinen Reihen. Bei der Kriegsgräbersammlung mit Christian Lindner und Imbs kamen an Allerheiligen 223 Euro zusammen. Am Kreiskriegertreffen und bei der Frühjahrskreisversammlung, die heuer im März in Döllnitz stattfinden, waren die Kameradschaft vertreten. "Der Volkstrauertag ist der wichtigste Tag der SRK, damit die Vermissten und Gefallen nicht vergessen werden", erklärte Imbs.

Wünschenswert wäre ein Pokalschießen, sagte Reservistensprecher Christian Lindner. Von 13 aktiven Schützen und zwei Böllerschützen berichtete Schießwart Anton Kammerer. Im vergangen Jahr seien sie dreimal in Oberviechtach beim Schießen gewesen. Von einem gleichbleibenden Kassenbestand berichtete Hans Balk. Dabei zeigten sich die Mitglieder mit dem guten Finanzpolster zufrieden. Gerhard Guse und Michael Roth bestätigten einwandfreie Kassenführung.

Neues Ehrenmitglied


Einstimmig beschlossen die Mitglieder, Manfred Müller zu seinem 75. Geburtstag zum Ehrenmitglied zu ernennen. Zweiter Bürgermeister Karl Liegl dankte für die "hervorragend Pflege" des Kriegerdenkmals. Kreisvorsitzender Richard Berger forderte die SRK auf, Anträge an den Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr zu stellen, denn die Sanierung ihres Kriegerdenkmal wäre zuschussfähig. Er selbst setze sich dafür ein, dass die kleinen Vereine von den Dachverbänden unterstützt werden.
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