Volkstrauertag in Döllnitz und Leuchtenberg
Erinnerung an dunkle Stunden

Bild : Namentlich wurden die vielen Soldaten, die nicht mehr aus den beiden Weltkriegen in die Heimat heimkehrten von Jürgen Scharff (am Rednerpult) in Erinnerung gerufen. (sl)
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Leuchtenberg
14.11.2016
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Der Volkstrauertag ist einer der bedeutendsten Gedenktage in Deutschland. Das stellt Bürgermeister Anton Kappl bei den Feierlichkeiten in Leuchtenberg und Döllnitz heraus.

Leuchtenberg/Döllnitz. (sl) An beiden Kriegergedächtnisstätten erinnerte der Rathauschef an die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege. Er gedachte auch derer, die Opfer von Hass und Gewalt geworden sind.

"Gerade jetzt, da aus den USA vom neuen Präsidenten eher aggressive und nicht unbedingt tolerante Töne für eine Versöhnung zwischen den Völkern und Rassen entgegenschwappen, gilt es um so mehr, sich an unsere dunkle Stunden zu erinnern," meinte Kappl. Sein Dank galt Vorsitzendem Walter Imbs von der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Döllnitz, Reinhard Bruckner vom Krieger- und Soldatenverein Leuchtenberg und Alfred Kick von der Reservistenkameradschaft Leuchtenberg, die mit ihren Mitgliedern den Gedenktag vorbereitet hatten.

Die Reservisten Anton Kammerer und Christian Lindner hielten am Samstagabend in Döllnitz sowie Alfred Kick und Georg Kraus am Sonntag Ehrenwache am Mahnmahl. Zuvor zelebrierten die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen in beiden Kirchen mit Pfarrer Moses Gudapati Gedenkgottesdienste. Nach dem Kirchenzug folgte die Gedenkfeier. Die Feuerwehren Döllnitz, Wittschau/Preppach, Woppenrieth, Leuchtenberg und Lerau, die "Pfreimdtal"-Schützen", KLJB sowie Gemeinde- und Kirchenvertreter und Gläubige nahmen teil. Helmut Bamler und Jürgen Scharff nannten die Namen der Soldaten, die nicht mehr aus den Weltkriegen heimkehrten. Der Männergesangverein "Liederkranz" sowie Blaskapellen aus Tännesberg und Weiden begleiteten die Veranstaltung.
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