Bei Bedarf Knöpfchen drücken

Lokales
Luhe-Wildenau
17.10.2014
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Die Marktgemeinde hat auf die Ankündigung der Deutschen Bahn, den Bahnhof Luhe-Wildenau vom Haltepunkt zum Bedarfshaltepunkt herabzustufen, reagiert. Jedoch ohne großen Erfolg.

Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer informierte den Gemeinderat über die Antwort auf sein Schreiben. Die Bahn AG führt als Begründung vor allem die Nähe zum Bahnhof Weiden ins Feld. Darüber hinaus sei aber das geringe Fahrgastaufkommen am Bahnhof Luhe-Wildenau für die Entscheidung ausschlaggebend gewesen.

Die Bahn AG pocht darauf, dass die Herabstufung des Bahnhofs zu einem Bedarfshalt keine Verschlechterung bedeute. Der Regionalzug stoppe eben dann, wenn Leute auf dem Bahnsteig stünden oder Fahrgäste im Zug die Haltetasten drückten. Anderswo bereite diese Praxis keine Probleme, hieß es in dem Brief.

Seit Jahren läuft in Bayern die Umstellung der Hauskläranlagen. Die Klärgruben sollen durch Kleinkläranlagen ersetzt werden. "Es gibt dafür eine Förderung vom Freistaat, allerdings nur noch dieses Jahr", informierte der Rathauschef. Die Zuschussanträge müssen der Gemeinde bis 15. Dezember vorliegen.

Die Feuerwehrhäuser Luhe und Oberwildenau sollen erweitert werden. Sebastian Hartl fragte nach dem Planungsstand. "Normal, da gibt es nichts Neues", antwortete Preißer. Ein Architekturbüro sitze an den Entwürfen.

Roland Rauch sprach das Baugebiet "Eschlingweiher II" an und forderte eine zügige Umsetzung. Der Bürgermeister stellte fest, dass es zwar einige Verzögerung gegeben habe, aber jetzt laufe die vorgezogene Behördenbeteiligung. Laut Gerhard Kres ist ein Interessent abgesprungen, weil es ihm zu lange gedauert habe. "Mit mir hat diesbezüglich niemand gesprochen", konterte der Rathauschef.

In der Gemeinde leben 23 Asylbewerber, erfuhr das Gremium auf Nachfrage von Hans Kick. Probleme gebe es nicht. Man könne damit rechnen dass weitere Menschen in das Haus des Landkreissiedlungswerks einziehen, meinte Preißer.
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