KAB-Reisefreunde machen Halt auf Wartburg und schippern über Hohenwarte-Stausee
Quer durch die Mitte

Lokales
Luhe-Wildenau
29.06.2015
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Wieder einmal waren die KAB-Reisefreunde auf Achse. Die Vier-Tagesfahrt führte nach Thüringen. Zunächst ging es über Jena nach Eisenach auf die Wartburg. Dort lebte Marktgräfin Elisabeth, die nachdem ihr Gemahl ums Leben gekommen war, ihr Leben den Armen widmete. Hierher flüchtete 1521 auch der Reformator Martin Luther und übersetzte das Neue Testament aus dem griechischen Urtext ins Deutsche.

In Erfurt beeindruckten der Dom und die Krämerbrücke, das älteste profane Bauwerk der thüringischen Hauptstadt. Die Brücke führt über die Gera und war Teil des west-östlichen Handelsweges. Am nächsten Tag ging es zu den Saalfelder Feengrotten, einem gigantischen Naturwunder. Hier wurde Alaunschiefer abgebaut und in den Hohlräumen entstand mit Tropfsteinen eine zauberhafte Unterwelt.

In einer fjordähnlichen Landschaft genoss man dann eine Schifffahrt auf dem Hohenwarte-Stausee. Daran schloss sich eine Stadtbesichtigung in Saalfeld an. Mit Musik und Tanz klang der Abend im Hotel aus. Ein Erlebnis war die Fahrt mit der Oberweißbacher Bergbahn und der Schwarzatalbahn. Einen interessanten Aufenthalt bot auch das Wintersportzentrum Oberhof.

Der Heimweg führte die Urlauber nach Saalburg und zur Bleilochtalsperre. Schon nahe an der Heimat machte man noch Station in Mödlareuth, dem zu DDR-Zeiten geteilten Dorf. In bewährter Weise hatte diese Reise in die Mitte Deutschlands Josef Pollak organisiert.
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