Luhe-Wildenauer genießen fünftägige Tour durch die Hohe Tatra
KAB-Reisegruppe unter Räubern

Lokales
Luhe-Wildenau
24.10.2014
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Die Hohe Tatra, das kleinste Hochgebirge der Welt, war das Ziel der KAB-Reisefreunde. Quartier bezogen sie im Hotel "Grand Bellevue" in Starý Smokovec. Zuerst ging es nach Strbské Pleso, den mit 1351 Meter höchstgelegen Ort der Slowakei, bevor die Gruppe die Zwei-Schanzen-Wintersportanlage, an der schon nordische und alpine Weltmeisterschaften stattfanden, besichtigten.

Nicht weit entfernt liegt das Dorf Ždiar, in dem die ethnographische Gruppe der Goralen lebt. Im Museum bestaunten die KAB-Mitglieder Landestrachten. Einige ließen sich einkleiden und inszenierten zur Erheiterung der restlichen Gruppe eine landestypische Trauung. Bis ins 12. Jahrhundert reicht der Bau der Zipser Burg zurück, die im Unesco-Verzeichnis eingetragen ist. Dem heiligen Martinus ist der romanische Dom geweiht, der fünf spätgotische hölzerne Altäre beheimatet.

In der Provinzhauptstadt Levoca bewunderten die Oberpfälzer die 1330 erbaute Kirche St. Jakob und den mit über 18 Metern höchsten gotischen Flügelaltar der Welt. Von der Stadt Kežmarok am Fuß der Hohen Tatra berichtete die Fremdenführerin, dass dort bis 1944 ein Drittel der Bevölkerung Deutsche waren.

Später erlebten die Urlauber einen Räuberabend in einer urigen Sennhütte mit Spezialitäten und feuriger Zigeunermusik. Gelegenheit zu einem Stadtbummel gab es in Poprad. Auf dem Weg dorthin verweilten die Teilnehmer nachdenklich auf einem Soldatenfriedhof. Mit einer Floßfahrt auf dem Grenzfluss Dunajec durch einen neun Kilometer langen Canyon ging die Reise zu Ende, die erneut Josef Pollak aus Oberwildenau organisiert hatte.
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