Marktrat stimmt zu - Kleinere Prämie für Fußballdamen
Siedler können mit Bürgschaft rechnen

Lokales
Luhe-Wildenau
21.10.2014
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Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer hatte bereits im Juni seine Bedenken zu einem Bürgschaftsvertrages über 12 100 Euro für die Siedler geäußert. Er hatte damals bezweifelt, dass die Gemeinschaft die vorgesehenen 1000 Euro Tilgung pro Jahr aufbringen könne. Hintergrund ist die Finanzierung des Siedlerstodls.

Dennoch hatten sich Preißer und der Marktrat für die Übernahme der Bankbürgschaft ausgesprochen, die Entscheidungshoheit lag beim Landratsamt. "Jetzt müssen wir abwarten, ob wir einen Rüffel vom Landratsamt bekommen", war Preißer im Juni skeptisch.

Von einem Einwand der Rechtsaufsicht erwähnte der Bürgermeister nun in der vergangenen Sitzung des Marktrats nichts. Die Bürgschaft sprach der Rathauschef deshalb auch nur kurz an. Laut Preißer sieht es nicht so aus, dass die Gemeinde irgendwann einspringen müsse, darum könne der Vertrag so unterschrieben werden. Geschäftsleiter Alfred Gilch führt aus, dass der Pachtvertrag bei Vereinsauflösung den Übergang des Stodls in Gemeindebesitz vorsehe. Ohne Debatte segnete das Gremium Bürgschafts- und Pachtvertrag ab. Die durch das Gemeindegebiet führende Stromtrasse "Ostbayernring" wird erneuert. Bürgermeister Preißer erwähnte zwei Informationsversammlungen des Betreibers Tenet. "Es handelt sich noch nicht um das Raumordnungs- oder Planfeststellungsverfahren", betonte er. "Wir sollten vorschlagen, dass die Trasse bei Haselhöhe und Unterwildenau etwas weiter wie bisher von der Bebauung wegrückt", schlug der Rathauschef vor.

Hans Kick will zudem, dass für die neue Trasse keine weitere Schneisen in den Wald geschlagen und der Waldmantel bestehen bleibt. Beide Punkte werden Tenet schriftlich mitgeteilt.

Eine Meisterschaftsprämie in abgespeckter Form erhält die Frauenmannschaft des TSV Neudorf. Sie wurde Meister, allerdings nach Meinung des Bürgermeisters nicht in einer offiziellen Liga des Bayerischen Fußballverbandes, sondern in einer Freizeitliga. Der Finanzausschuss schlug 100 Euro vor, Hans Anzer war für 200 Euro. Das Gremium einigte sich schließlich auf 150 Euro.
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