Oberstleutnant Humpert kehrt zum Volkstrauertag heim
Krieg geht alle an

Oberstleutnant Ulrich Humpert (rechts) und Major Simon Davies salutierten zum Gedenken an die Gefallenen. Bild: bey
Lokales
Luhe-Wildenau
17.11.2015
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"Es ist ein weit- verbreiteter Irrglaube, dass Krieg und Gewalt uns nichts mehr angehen". Oberstleutnant Ulrich Humpert warnte in seiner Ansprache zum Volkstrauertag davor, sich mit dieser Einstellung zufrieden zu geben. Bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr seien allein seit 1992 insgesamt 106 Soldaten ums Leben gekommen.

Diesen Soldaten gelte es zu gedenken, da sie zur Sicherheit der Deutschen beigetragen hätten. Der Oberstleutnant, bis vor kurzem noch Bürger in Luhe, hat seine Dienststelle in der von-Hardenberg-Kaserne in Strausberg bei Berlin. Wegen seiner persönlichen Verbindung zu Luhe war es ihm ein Anliegen, bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag zu sprechen. Vier nahe Verwandte, darunter der Großvater, waren im Zweiten Weltkrieg gefallen.

Humpert zog auch Parallelen zur aktuellen Flüchtlingskrise. In Bayern, besonders in der Oberpfalz, herrschten Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer und die Vertreter der Vereine legten Kränze nieder. Der Kirchenchor, die Fahnenabordnungen und die Blaskapelle Oberwildenau gaben der Gedenkfeier einen würdigen Rahmen.
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