Zäsur beim Ortsverein Luhe-Wildenau - Karl Hauser Nachfolger von Peter Roth
SPD zieht Schlussstrich

Sebastian Stoppe, Karl Hauser, Helga Wirth und Uwe Griebel bilden das Vorstandsteam der SPD Luhe-Wildenau. Abgeordnete Annette Karl gratulierte (vorne, von links). Ausschussmitglieder sind Dr. Karl-Heinz Preißer, Robert Kastl, Christine Roth, Gisbert Glökler, Robert Thoma (zweite Reihe, von links) sowie Josef Roth und Werner Stoppe (oben, von links). Bild: bey
Lokales
Luhe-Wildenau
28.11.2014
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Der dritte Versuch ist geglückt, die SPD hat eine neue Führungsspitze. Karl Hauser, seit dem Rücktritt von Peter Roth, kommissarisch an der Spitze der "Roten", führt künftig die Genossen im Markt. "Mit den harmonisch verlaufenden Neuwahlen der Vorstandsmitglieder sind alle Gerüchte, mit dem Ortsverein würde es den Bach hinuntergehen vom Tisch", betonte der neue Chef.

Schwester zieht sich zurück

19 Mitglieder hörten die Bilanz Hausers, der an die Mitwirkung des Ortsvereins beim Dorffest, an den Preisschafkopf und vor allem an die Seniorenfahrt mit 49 Teilnehmern erinnerte. "Tolles Highlight war die Segnung des Holler-Kreuzes in Sperlhammer", betonte der Redner. Schriftführerin Christine Roth brach eine Lanze für ihren Bruder Peter, " dem es mancher in seiner Zeit als Ortsvereinsvorsitzender nicht leicht gemacht hat". Roth kündigte ihren Rückzug vom Schriftführeramt an.

Schatzmeisterin Helga Wirth rechnete vor, dass die Kommunalwahl ein deutliches Loch in die Kasse gerissen hat. Annette Karl dankte dem bisherigen Vorstand für seine Tätigkeit. "Peter Roth hat mit seinen kulturellen Veranstaltungen eine große Außenwirkung erreicht", lobte die Landtagsabgeordnete den ehemaligen Vorsitzenden. Sie forderte die Mitglieder auf, jetzt einen Schlussstrich unter die bisherigen Ereignisse im Ortsverein zu ziehen. Vielmehr müssten die Grundlagen für die kommenden Wahlen gelegt werden. Karl: "Auch wenn die Bürgermeisterwahl eine reine Persönlichkeitswahl ist, ist der Kandidat dennoch mit der Partei verankert."

Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer betonte dass er jetzt in der vierten Periode Rathauschef sei. Das habe es noch nicht gegeben. Wenn die SPD in sechs Jahren bei der Bürgermeisterwahl wieder erfolgreich sein wolle, müsse der bisherige Ausspruch, "weiter so wie bisher", bei der Arbeit vergessen werden.
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