CSU beklagt Abzug von Filialen und Automaten
Ärger über Banken

Politik
Luhe-Wildenau
30.07.2016
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Oberwildenau. Bevor Albert Rupprecht beim Biergartengespräch der CSU Oberwildenau redetet, informierten CSU-Ortsvorsitzender Roland Rauch und zweiter Bürgermeister Gerhard Kres mehr als 40 Zuhörer im Biergarten des Naabtalhauses über Aktuelles aus der Gemeinde.

Eines der Hauptthemen war die bevorstehende Schließung der Sparkasse und der Raiffeisenbank in Oberwildenau. Die Tatsache, ab September keine Bankfiliale und auch keinen Geldautomaten mehr vor Ort zu haben, löste bei den - teils überraschten - Zuhörern Ärger aus.

Kres teilte mit, dass der Auftrag für die Sanierung des Naabtalhaus-Dachs vergeben ist. Am Friedhof in Oberwildenau werden im kommenden Jahr zwei Urnenwände errichtet. Auf Antrag der CSU werden am Naabufer bei der alten Wollwasch zwei Bänke mit Tisch errichtet. Die Partei legt dort zudem eine Feuerstelle an. "Oberwildenau ist Ausgangspunkt für die Kanufahrten auf der Naab. Viele Personen reisen bereits am Vortag an und schlagen bei uns ihre Zelte auf", erklärte Kres dazu. Wenig Neues gibt es zum Baugebiet Eschlingweiher III. Bundestagsabgeordneter Rupprecht ging vor allem auf die Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke und die geplante Gleichstromtrasse ein. Schon mehrmals haben die CSU-Vertreter aus Oberwildenau und Luhe angeregt, das Grinding-Verfahren auf der A 93 auszuweiten, um einen besseren Lärmschutz zu erzielen. Hierzu will Rupprecht noch einmal mit der Autobahndirektion in Kontakt treten.

Da die geplante Gleichstromtrasse mit Endpunkt in Landshut laut Bundesnetzagentur "möglichst geradlinig" verlaufen soll, ist es wahrscheinlich, dass die Leitung auch durch das Gemeindegebiet von Luhe- Wildenau verläuft.

Rupprecht sicherte zu, sich auch weiterhin für den Lärmschutz in Zusammenhang mit der Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke stark zu machen. Er teilte mit, dass auf der Bahnstrecke in Zukunft ein Intercity im Zwei-Stunden-Takt von Berlin nach München mit Halt in Weiden verkehren wird. "Eine tolle Sache", findet Ortsvorsitzender Rauch, "aber hoffentlich keine Geschenk, um vom Lärm der Güterzüge abzulenken".
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