CSU diskutiert in Jahreshauptversammlung
Feuerwehren bleiben selbstständig

Politik
Luhe-Wildenau
13.05.2016
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Luhe. Von lebhaften Diskussionen war die gut besuchte Jahreshauptversammlung der CSU im Feuerwehrhaus geprägt. Wegen der Elektrifizierung der Bahnstrecke, dem Ostbayernring, der Gleichstromleitung und das zusätzlich zur bestehenden Gasleitung, der Hochspannungsleitung und der Autobahn machen sich viele Sorgen um die Lebensqualität im Naabtal.

Auf große Resonanz seien die Veranstaltungen gestoßen, berichtete Vorsitzender Norbert Wildenauer. Peter Hofmann referierte über die Rentenreform, die Hanns-Seidel-Stiftung war zu Gast mit dem Thema TTIP, 45 Interessenten besichtigten das Lager in Grafenwöhr, und Gespräche mit MdB Albert Rupprecht befassten sich mit dem Lärmschutz an der Bahn. Eine von der CSU beantragte Lärmstudie soll Vergleichswerte liefern.

Derzeit sind in der Gemeinde 60 Flüchtlinge untergebracht. Das Haushaltsvolumen beträgt zehn Millionen Euro, die Personalkosten 874 000 Euro. Fraktionsvorsitzende Sigrid Ziegler verwies auf die geringe Verschuldung, die für die Kommune Handlungsfähigkeit bedeute.

Hans Anzer bedauerte die enorme Kostensteigerung beim Feuerwehrhausanbau in Luhe auf 400 000 Euro. Das vergleichbare Projekt in Oberwildenau koste so viel, dass man über einen Neubau nachdenken solle. Damit löste Anzer eine Diskussion über die Zusammenlegung der drei Ortsfeuerwehren aus. Eine Einigung kam nicht zustande, eine Zusammenlegung ist aber derzeit wohl nicht realisierbar.

In diesem Jahr soll der Radweg nach Pirk und der Vollausbau der Gemeindeverbindungsstraße erfolgen. Die Kosten belaufen sich auf 620 000 Euro. Wie seit Jahren fordert die CSU den Ausbau der NEW 17 und den Bau eines Gehsteig in der Glaubenwieser Straße. Wildenauer versprach, sich darum zu kümmern.

JU-Bezirksvorsitzender und Mitglied im CSU-Parteivorstand, Christian Doleschal, sprach das Verhältnis zur AfD an, lobte die Flüchtlingspolitik der CSU und kritisierte die Zinspolitik der EU. Georg Kick forderte Doleschal auf, sich im Parteivorstand für die Stromtrassen- und Bahnlärmproblematik einzusetzen. "Bisher waren von Politikern nur unverbindliche Absichtserklärungen zu hören."

Eine sehr gute Kassenlage vermeldete Schatzmeister Peter Müller. Dem Ortsverband gehören 70 Mitglieder an. Darunter sind 5 Neuzugänge. Delegierten für die Kreisvertreterversammlung zur Bundestagswahl sind Norbert Wildenauer, Hubert Irlbacher, Florian Wittman, Tobias Kick und Christina Gruber.
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