Landkreissiedlungswerk steht Gewehr bei Fuß
Gemeinden müssen nur passende Grundstücke anbieten – Aufsichtsratschef Gerd Werner bei SPD-Fraktion

Politik
Luhe-Wildenau
25.06.2016
22
0

Luhe. Im Mittelpunkt der Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion im alten Rathaus in Luhe stand ein Vortrag des Aufsichtsratsvorsitzenden des Landkreissiedlungswerkes, Gerd Werner.

Das Siedlungswerk sei genossenschaftlich organisiert und habe die Aufgabe, sozialverträgliche Wohnungen den Mitgliedern zur Verfügung zu stellen, sagte Werner. Der durchschnittliche Mietpreis betrage 3,90 Euro pro Quadratmeter. War das Aufgabenfeld zu früherer Zeit im Neubau von Wohnraum zu sehen, liege es jetzt vorrangig bei den Sanierungsarbeiten der Gebäude aus den 50er und 60er Jahren.

Zusätzlich verwalte das Werk aber auch die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft St. Martin in Neustadt und die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Windischeschenbach. Insgesamt stünden 1128 Wohnungen im Bestand, hielt der Neustädter Altbürgermeister fest.

Mit einem Leerstand von durchschnittlich 6,9 Prozent habe auch das Landkreissiedlungswerk eine stetige Aufgabe. 17 barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohnungen wurden in Altenstadt/WN errichtet. Derzeit seien zehn weitere barrierefreie, davon drei rollstuhlgerechte Wohnungen mit einem Investitionsvolumen von 10 Millionen Euro in Planung. Das Siedlungswerk verfüge über ausreichendes Eigenkapital, um weitere Projekte in Angriff zu nehmen.

Darauf bezog sich auch die Frage aus der Fraktion: "Können in den Kommunen über das Landkreissiedlungswerk Wohnungen errichtet werden?". Wenn geeignete kommunale Grundstücke vorhanden seien, sei das Siedlungswerk gerne zu Gesprächen bereit, versicherte der Aufsichtsratsvorsitzende .
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.