Fußball
Luhe-Wildenau sagt Kampf an

Mit 5:0 rasierte die SV Grafenwöhr den SC Luhe-Wildenau in der Hinrunde ab (Szene). Das Bezirksliga-Schlusslicht will den wiedererstarkten Grafenwöhrern diesmal mehr Widerstand entgegensetzen. Bild: G. Büttner
Sport
Luhe-Wildenau
02.04.2016
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Der SC Luhe-Wildenau quasi abgestiegen, die SV Grafenwöhr kämpft um den Ligaerhalt: Beide Vereine haben in der Vergangenheit bereits unter völlig anderen Vorzeichen die Klingen gekreuzt.

Luhe-Wildenau/Grafenwöhr. (af) Für SC-Trainer Roland Rittner sind frühere, erfolgreiche Zeiten kein Thema mehr. Sein Team ist abgeschlagenes Schlusslicht der Bezirksliga Nord, das ist die Realität. Dennoch macht Rittner in Optimismus: "Wenn wir ähnlich diszipliniert und engagiert wie zuletzt in Sorghof auftreten, sind wir für eine Überraschung gut."

Beim Doppelspieltag an Ostern hatten die Oberwildenauer zwei Gesichter gezeigt. Am Karsamstag verhinderten Undiszipliniertheiten ein besseres Resultat als das 0:3 in Vohenstrauß. Zwei Tage später rissen sich die SC-Spieler am Riemen und boten dem Tabellenführer Sorghof Paroli. "Wir hätten mit ein bisschen Glück auch gewinnen können", sagt Rittner. Er hofft, dass sich das Glückspendel irgendwann zwangsläufig auf die Seite seiner Mannschaft neigt. Vielleicht bereits gegen Grafenwöhr?

Dabei mutet es schon beinahe wundersam an, was sich aktuell bei der Sportvereinigung Grafenwöhr abspielt. Mit Beendigung der Winterpause startete die Truppe von Stefan Richter furios in die Restsaison, was sich in zehn Punkten bei vier absolvierten Spielen widerspiegelt. Lohn dieser Mühen ist ein Vorrücken auf den zwölften Platz, womit die Sportvereinigung vorerst die direkten Abstiegsplätze sechs Punkte hinter sich gelassen hat und den Relegationsplatz derzeit punktgleich mit dem SV Freudenberg teilt. Letztgenannter wurde am Ostermontag mit 2:0 auf dessen Gelände in die Knie gezwungen. In dieser so wichtigen Begegnung offenbarte sich wieder einmal, dass der Schlüssel zum Erfolg in erster Linie in einer soliden Defensivarbeit liegt. Bis zum zehnten Platz, der zur Zeit vom SC Katzdorf eingenommen wird, fehlen nur noch drei Zähler. Und diese sollen nach dem Willen aller Beteiligter am Samstag um 16 Uhr beim als ersten Absteiger feststehenden SC Luhe Wildenau eingefahren werden. Doch so leicht diese Aufgabe auf dem Papier anmutet, so zeigen die jüngsten Ergebnisse der Gastgeber, dass ihm eine gewisse Stabilität erwachsen ist, obgleich dies sich noch nicht in barer Münze niederschlägt.
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