Bei Lesung mit Klankermeier-Autor Raimund A. Mader reichen Stühle nicht
"Klanki" zieht

Viel Arbeit hatte Buchautor Raimund A. Mader: Nach seiner Lesung stapelten sich Bücher zum Signieren. Rektor Dr. Matthias Holl (links) hatte ihn eingeladen. Bild: sbü
Vermischtes
Luhe-Wildenau
14.05.2016
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Eine abendliche Dichterlesung an einer Grundschule gibt es selten. Doch vielleicht wird aus dem einmaligen Ereignis eines Tages eine feste Einrichtung. Der Zuspruch legt dies jedenfalls nahe. Der neue Rektor machte es möglich. Hätte das Ereignis in einer großen Buchhandlung stattgefunden, wäre die Nachricht weniger überraschend gewesen. Diesmal war es die Grundschule Luhe-Wildenau, die zur Literaturplattform wurde. Die Besucher strömten in so großer Zahl in die Aula, dass noch Stühle geholt wurden.

Auf dem Podium saß Raimund A. Mader, der aus seinem Roman "Der König von Weiden" las. Dass es spannend werden sollte, wussten die Besucher. Schließlich handelt es sich um einen Kriminalroman mit regionalem Bezug. Es sollte um den legendenumwobenen Walter Klankermeier gehen, der 1982 nahe des Fischerbergs ermordet aufgefunden wurde. Mader schaffte es hervorragend, mit seinem verschachtelten Roman Spannung aufzubauen. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, wusste während des Vortrags lange Zeit nicht, ob Mader von sich selbst oder von der Romanfigur spricht. Und der Klankermeier - im Buch "K" genannt - kommt auch lange Zeit wenig vor. Im Roman tritt schließlich ein Mann namens Robert Maria Graf auf, unschwer als Literat Bernhard M. Baron zu erkennen. Mit ihm kommt dann auch der "Rotlichkönig" ausführlich ins Geschehen. Nur wer das Buch bis zum Ende liest, wird den überraschenden Ausgang und die Zusammenhänge entdecken. Den Bezug zu Luhe-Wildenau stellte Bürgermeister Karl-Heinz Preißer her: "Der Hauptakteur hat lange in Luhe gewohnt."
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