Beim Frauenbund-Fasching sind die Hexen los
"Wilde Hühner" rocken Pfarrheim

Die "Wilden Hühner" können alles: Klassischen Tanz, Disco-Fox und Rock - zum Riesenvergnügen des Publikums. Bilder: rgl (2)
Vermischtes
Luhe-Wildenau
05.02.2016
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Luhe. Die Frauen sind spitze im Feiern. Das bewiesen sie einmal mehr beim Faschingsfrühstück des Frauenbundes im Pfarrheim St. Martin. 52 zum Teil originell kostümierte Damen und Pfarrer Arnold Pirner hatten sich im Saal eingefunden, den der Führungskreis kurzerhand in "Hehnerstohl" umbenannt hatte. Viele rote Federn auf dem Boden belegten, dass die "Wilden Hühner" bei ihren Trainingsabenden bereits Federn lassen mussten.

KDFB-Vorsitzende Maria Lehnert gab das Büfett zum Sturm frei. Die vom Führungskreis vorbereiteten deftigen und süßen Köstlichkeiten ließen keine Wünsche offen. Die "Frauenbund-Combo" mit Anna Gruber (Steirische Harmonika), Maria Friedl (Akkordeon) und Hilde Meiler (Teufelsgeige) sorgte musikalisch für Stimmung.

Als Hexen verkleidet hatte sich auch eine Gruppe des Frauenbundes Oberwildenau unter die Gäste gemischt. Sie hatten zwei tolle Einlagen mitgebracht: Rita Geiler trat in origineller Kostümierung als Schönheitskönigin von Schneizlreuth auf. Elfriede Ring und Christine Anzer spielten eine lustige Szene aus dem Vorzimmer eines Finanzamtes. Für beide Einlagen gab es rauschenden Beifall.

Der Auftritt der "Wilden Hühner" bildete den Höhepunkt des Programms. Die Führungsriege des Luher Frauenbundes marschierte zu rockiger Musik und unter dem Gegacker des Publikums in den Saal ein. Mit ihren selbstgenähten, giftgrünen Hühnern legten die Damen eine dreiteilige Choreographie aufs Parkett, bei der die roten Federn nur so durch die Luft stoben: Der Start erfolgte klassisch zu "Schwanensee"; dann tanzten die Hühner disco-mäßig zu "Staying alive" und zum Finale wurde es volkstümlich mit "Die Hände zum Himmel". Mit ihren schlacksigen Beinen, langen Hälsen und drolligen Kulleraugen boten die grünen Hühner einen köstlichen Anblick. So ernteten die Akteurinnen tosenden Beifall und rockten anschließend bei einer Polonaise den ganzen Saal.

Mit dem Sketch "Die Wochenverkündigung" sorgten Pfarrer Arnold Pirner und seine Pfarrhaushälterin Rita Gleißner für Lachsalven. Der Geistliche Beirat, gewandet mit figurbetontem Talar und Birett, trug seiner etwas "dotscherten" Haushälterin Fanny auf, für ihn bei der Sonntagsmesse die Wochenverkündigung zu verlesen, während er bei einer Pilgerreise im Heiligen Land weilte. Dabei brachte die begriffsstutzige Fanny einiges durcheinander.

Süße Preise für die schönsten Masken erhielten Inge Schüler (Biene Maja), Resi Lorenz (feine Dame) sowie die Hexengruppe aus Oberwildenau. Bestens gelaunt verließen die närrischen Frauen gegen Mittag den "Hehnerstohl".
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