Fasching des Katholischen Frauenbunds
Wilde Hühner frühstücken mit Symphonikerinnen, Engelchen und Teufelchen

Vermischtes
Luhe-Wildenau
05.02.2016
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Oberwildenau. "Himmel und Hölle" war das Faschingsfrühstück des Katholischen Frauenbunds im Pfarrheim überschrieben. Über 60 Frauen hatten ihren Spaß. Vorsitzende Erika Messer begrüßte als Engelchen das närrische Volk, darunter als einzigen Mann Pfarrer Arnold Pirner, dessen Krawatte sofort dran glauben musste. Dichtes Gedränge herrschte am Frühstücksbuffet. Maria Friedl und Hilde Meiler aus Luhe unterhielten mit Akkordeon und Teufelsgeige bestens. Der Frauenbund Luhe stattete dem Schwesterverein mit einer bunt kostümierten Abordnung einen Besuch ab. Einen ersten Knüller landeten Erika Messer und Christa Anzer mit einem lustigen Streitgespräch zwischen Engerl und Teuferl, bei dem allerhand Ereignisse aus der Expositurgemeinde humorvoll auf die Schippe genommen wurden. Als Fazit kam heraus, dass es beim Oberwildenauer Frauenbund wie im Himmel ist, weil nur Engelchen dabei sind. Pfarrer Arnold Pirner und Rita Gleißner kamen mit dem Sketch "Die Wochenverkündigung" groß heraus. Dabei spielten sie auch auf den Handtaschentick der Mesnerin und die Geburt eines syrischen Flüchtlingsbabys an. Höhepunkt war der Aufritt der "Wilnauer Symphonikerinnen". Festlich gewandet in schwarz-weiß mit rotem Schal und mit Luftpumpen ver-schiedener Größen betraten die Damen des Führungskreises die Bühne. Stardirigentin Erika Messer in Frack und Zylinder verausgabte sich völlig und trieb ihre Musikerinnen zu Höchstleistungen an, so dass zu den zackigen Klängen der Tritsch-Tratsch-Polka quasi der komplette Saal mit Frischluft aufgepumpt wurde. Bald darauf flatterten die "Wilden Hühner" aus Luhe in den Saal und brachten mit ihrem grazilen "Hühnerballett" die Stimmung endgültig zum Kochen. Sie ließen sich durch den Platzmangel im Pfarrheim nicht aus der Fassung bringen, tanzten mit ihren giftgrünen Beinen und langen Hälsen, was das Zeug hielt und verloren im Eifer des Gefechts so manche rote Feder. Zur Entschädigung gab es von den übrigen Besucherinnen begeisterten Beifall.

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