Feuerwehr Luhe feiert neuen Gerätewagen

Der Stolz ist den Feuerwehrmännern anzusehen. Der Gerätewagen mit einigen "Specials" gehört ihnen seit Dezember. Bild: mld
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Luhe-Wildenau
22.01.2016
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Die Feuerwehr Luhe hat einen neuen Gerätewagen in der Garage. Besonders stolz sind die Männer auf ein paar Besonderheiten.

Luhe. Vor lauter Freude über den Gerätewagen Logistik GW-L1 hielt die Feuerwehr eine kleine Feier ab, bei der Pfarrer Arnold Pirner das Auto segnete. Kommandant Daniel Müller berichtete über die Vorteile des neuen Gefährts und zählte die Arbeit auf, die die Wehr investiert hatte.

Am 12. Dezember haben die Männer den Wagen in Freiburg abgeholt. In der Zwischenzeit sei in Eigenregie ein Regal für die Ausrüstung entworfen und gebaut, der Funk installiert sowie eine Halterung für die neue Multifunktionsleiter gebastelt worden. In den nächsten Wochen sollen laut Müller ebenfalls in Eigenleistung Rollcontainer für die Ausrüstung konstruiert und zusammengebaut werden. Das Fahrzeug mit einem Gesamtgewicht von 7,2 Tonnen kann sechs Einsatzkräfte sowie eine Zuladung von mehr als zwei Tonnen transportieren. Vorteilhaft ist, dass das Auto mit der alten Führerscheinklasse drei oder dem Feuerwehrführerschein gefahren werden kann.

Der Aufbau ist mit einer Hebebühne ausgestattet, um in Zukunft Rollcontainer und Gitterboxen je nach Einsatzart flexibel und trotzdem schnell be- und entladen zu können. Eine Besonderheit ist auch die an der Seite aufrollbare Plane, welche beim Öffnen der Bordwand automatisch nach oben rollt. Dadurch sei es möglich, das Fahrzeug unabhängig von der Hebebühne zu beladen oder schnell die Ausrüstung zu entnehmen. Ebenfalls ein Novum ist die Beklebung des Fahrzeugs - in Neongelb. Das neue Fahrzeug dient in erster Linie dazu, Material und Personal nachzuführen. Es könne aber ebenso bei Hochwasser, Sturm und Unwetter eingesetzt werden.

Dank richtete der Kommandant an Bürgermeister Karl-Heinz Preißer und die Mitglieder des Marktrates für die Anschaffung des Gerätewagens sowie an alle Helfer. Preißer habe die Notwendigkeit des Fahrzeugs nie in Frage gestellt: "Steigende Einsatzzahlen und auch Anforderungen, zum Beispiel durch zunehmende Unwettereinsätze, die Autobahn oder neue Firmen im Gewerbegebiet zum einen, der demografische Wandel zum anderen fordern unsere Feuerwehren auch in der Zukunft", sagte der Bürgermeister. Er wünschte der Wehr allzeit eine unfallfreie Fahrt.
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