Flechtkunst
Altes Handwerk lebt wieder auf

Vermischtes
Luhe-Wildenau
12.02.2016
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Grünau/Luhe-Wildenau. Eine Einweisung ins Flechten genehmigten sich die Frauen vom Bayerischen Bauernverband. Amelie Sura-Baschnagl aus Altenstadt zeigte den über 30 Frauen und zwei Männern die Kunst des Handwerks mit Weidenästen im landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Kick in Grünau.

Hübsch und brauchbar


Mit dem Aufkommen von Plastikgegenständen wurde das alte Handwerk nicht mehr an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. Heute hat man das Flechten neuentdeckt und festgestellt, dass man damit nicht nur nützliche, sondern auch dekorative Artikel herstellen kann. Nur das "Wie", das sei mit den Generation verloren gegangen. Früher gehörte das Flechten von Körben und anderen Sachen zum Nebenverdienst während der Wintermonate. Da hatten die Menschen am meisten Zeit oder waren arbeitslos. Auch heute noch sind sie Beschäftigungstherapien in Gefängnissen oder anderen Einrichtungen.

Die Kursteilnehmer staunten nicht schlecht, was man aus Weidenästen herstellen kann. Auch darüber, wie dekorativ diese Sachen für Wohnung und Garten sein können und noch dazu nützlich sind. Den Besuchern machte der Flechtkurs viel Spaß. Alle waren mit Eifer dabei und hätten gegen einen weiteren Kurs sicher nichts einzuwenden.
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