Forstbetriebsgemeinschaft informiert
Vom alten Pfad zum Rückeweg

BG-Geschäftsführer Michael Bock (Sechster von links) erklärt den Bau des Rückewegs. Bild: mue
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Luhe-Wildenau
23.09.2016
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Luhe. Erstmals gibt es im Kirchenwald, auf Initiative der Forstbetriebsgemeinschaft, einen 300 Meter langen Rückeweg. Zur Vorstellung des Projekts lud Geschäftsführer Michael Bock und Vorsitzender Bernhard Irlbacher die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) zur Info-Veranstaltung ins sogenannte "Gänsholz" ein.

Sinnvoll sind solche Wege vor allem quer zum Hang mit Anschluss an die jeweiligen Rückegassen, die meist bergauf führen. So soll das Holz aus den Rückegassen zum gut befestigten Lagerplatz transportiert werden. Von dort aus kann es dann auf der Forststraße abgefahren werden. In diesem Fall nutzte man einen bestehenden alten Weg. Es wurden die Stöcke entfernt und ein Weg mit bis zu fünf Metern Breite planiert. Dabei wurde kein Fremdmaterial benötigt. Dieses Verfahren war kostengünstig, denn der Raupenbagger erledigte die Arbeit in acht Stunden. "Eine finanzielle Förderung für die Maßnahme sei nur möglich, wenn das Gelände eine Steilheit von mindestens 25 Prozent aufweist oder die Bewirtschaftung nur durch einen Rückeweg möglich ist", bemerkte Försterin Andrea Sauer. Außerdem verwies sie darauf, dass bei privaten Instandsetzungen nur Material mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung verwendet werden darf. Der vorhandene Lagerplatz wurde erweitert, da die Lkw meist wegen den Fixlängen mit Anhänger fahren müssen und mehr Platz benötigen. Wichtig sei, neue Wege mindestens ein Jahr zu schonen, damit sich das Material verfestigen kann. Angesprochen wurde die Instandhaltung der Wege und die Standorte der Rettungspunkte.
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