Fußwallfahrt zum Maria-Hilf-Berg
Nach 32 Kilometern durch Pforte

Im langen Zug pilgerten die Luher Fußwallfahrer durch den Wald bei Pursruck dem schweißtreibenden Anstieg auf den Mariahilfberg entgegen. Bild: mue
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Luhe-Wildenau
27.06.2016
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"Wir ziehen zur Mutter der Gnade" singen die Pilger, als sie unter Glockengeläut am Samstag um 2 Uhr zur Fußwallfahrt zum Mariahilfberg nach Amberg aufbrechen. 32 Kilometer liegen vor ihnen.

Luhe. Viele schlossen sich in Neudorf, Holzhammer und an der Buchberghütte an. Dort boten Helfer heißen Tee an. Vorbei am Rotbühlsendemast, dem höchsten Punkt der Strecke, ging es hinunter nach Pursruck. Die Feuerwehr hatte im Vereinsheim Frühstück vorbereitet.

Wie in Aschach und Raigering läuteten in allen Orten die Glocken. Ohne Regen, aber nach einem schweißtreibenden Schlussanstieg, erreichten die 142 Teilnehmer um 11 Uhr ihr Ziel. Zwischenzeitlich war auch der Bus mit weiteren Gläubigen eingetroffen, die beim Pilgergottesdienst dabei sein wollten. Ein Franziskanerpater begrüßte die Luher nach dem Einzug durch die Heilige Pforte der Barmherzigkeit in der Basilika. Pfarrer Arnold Pirner zelebrierte den Festgottesdienst, den der Kirchenchor, unter Leitung von Ulrike Schwab, mit der "Ettaler Liebfrauenmesse" und Marienliedern umrahmte.

"Trotz der Strapazen sind alle glücklich und froh, diese Wallfahrt gemacht zu haben", sagte Pirner. "Mit einem Freund an der Seite ist kein Weg zu lang." Er bezeichnete die Fußwallfahrt als eine Möglichkeit, abzuschalten und zur inneren Einkehr zu kommen. "Alles, was wir mitgebracht haben, empfehlen wir Maria an. Sie wird immer unsere Wegbegleiterin sein und nimmt uns unter ihren Schirm." Zum Schluss dankte Pirner Pilgerleiter Christoph Hösl für die Organisation.

Für die Sicherheit auf dem Weg sorgten die Feuerwehr Luhe und das Rote Kreuz aus Rothenstadt. Als Vorbeter und Vorsänger fungierten Karl Weiß, Wolfgang Eimer, Barbara Hammerl, Kerstin Kick, Anna Gruber, Sabine Gruber, Theresa Kick und Magdalena Kick. Das Kreuz trugen Peter Hentschel und Johannes Högler. Die anschließende Einkehr am Bergfest hatten sich alle redlich verdient.
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