Gemeinsame Aussendungsfeier der Diözesen Regensburg und Pilsen
Langer Zug mit 700 Sternsingern

Nach der gemeinsamen Aussendungsfeier der Diözesen Pilsen und Regensburg in der Klosterkirche Kladubry gesellten sich die Bischöfe Rudolf Voderholzer und Frantisek Radkovsky (hinten, von links) zu den Jugendlichen aus Luhe-Wildenau. Bild: rgl
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Luhe-Wildenau
04.01.2016
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Mit dem Bus fuhren die Sternsinger der Seelsorgegemeinschaft zur Aussendungsfeier mit Bischof Rudolf Voderholzer. Ziel war das tschechische Kladubry.

Pfarrer Arnold Pirner und die Ministrantenbetreuer Georg Hirsch (Luhe), Albert Baumann (Oberwildenau) und Johann Schlegl (Neudorf) sowie Diana Held, Silvia Ippisch und Martina Reisnecker, die sich alle für die Sternsingeraktion in der Seelsorgegemeinschaft engagieren waren mit dabei. Die Anregung für die grenzüberschreitende gemeinsame Feier im Bistum Pilsen war von Bischof Voderholzer ausgegangen. Die Mutter des Oberhirten stamt aus Kladrau (Kladruby).

Ermutigung für Kinder


Der Pilsener Bischof Frantisek Radkovsky feierte gemeinsam mit Voderholzer den Wortgottesdienst in der ehemaligen Klosterkirche. Für die tschechischen Kinder sollte das eine Ermutigung sein, denn ihre Zahl ist wesentlich kleiner als die der Sternsinger in den Pfarreien der Diözese Regensburg.

In der Schule zogen sich die 700 Kinder und Jugendlichen ihre Gewänder an und gingen in einem langen Königszug begleitet von vielen goldenen Sternen zum Kirchenportal. Dort begrüßte Bischof Rudolf alle persönlich mit Handschlag. Eine tschechische Gruppe sang Weihnachtslieder.

Der anschließende Wortgottesdienst wurde zweisprachig gefeiert und von deutschen und tschechischen Sternsinger mitgestaltet. Die beiden Bischöfe hielten gemeinsam die Predigt auf deutsch und tschechisch. Sie dankten den jungen Leuten, die einen Teil ihrer Weihnachtsferien opfern, um als Sternsinger von Haus zu Haus zu ziehen und den Segen Gottes in die Häuser und Wohnungen zu bringen. Ein Dank galt auch den Erwachsenen, die sie begleiten und unterstützen.

Ziemlich ausgefroren marschierten die Sternsinger dann wieder in einem langen Zug zur Schule, wo es Tee, Kuchen und Kekse gab. Die Bischöfe ließen sich mit den Gruppen aus beiden Diözesen fotografieren.

An Dreikönig unterwegs


Voll motiviert kehrten die Sternsingern aus Luhe, Neudorf und Oberwildenau nach Hause zurück. Am Mittwoch sind sie noch einmal unterwegs, verkünden die Frohe Botschaft von der Geburt des Heilands in Bethlehem und bringen den Segen Gottes zu den Menschen.
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