Jahreshauptversammlung der CSU Neudorf
Baufortschritt ein Trauerspiel

Johann Kick und Stephan Oetzinger (Zweiter und Dritter von links) zeichneten Johann Götz, Hans Meißner, Reiner Reisnecker und Bernhard Vogl (von links) für ihre Treue zur Neudorfer CSU aus. Bild: hme
Vermischtes
Luhe-Wildenau
22.04.2016
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"Bei der Seniorenwohnanlage muss das schneller gehen", forderte Johann Kick, CSU-Ortsvorsitzender in Neudorf mit Blick auf die Erweiterung der Firma Höhbauer. Ungeduld machte sich in der Union breit.

Neudorf. In der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes blickten der Vorsitzende und Schriftführerin Barbara Kick auf ein umfangreiches Programm zurück, das der Ortsverband im vergangenen Jahr abarbeiten musste. Die gut besuchten Veranstaltungen spiegelten sich im Kassenbericht von Schatzmeister Hans Meißner wider. Die Unionisten blicken mit einem soliden Finanzpolster in die Zukunft.

Kick dankte den Bürgern, dass sie die Veranstaltungen der CSU gut unterstützt haben und den Mitglieder für die Arbeitsdienste. Ein großes Dankeschön richtete Kick an die Frauen. "Ohne sie wäre vieles nicht möglich."

Als Trauerspiel bezeichnete der Ortsvorsitzende die Planungen um die Erweiterung der Firma Höhbauer und das Baugebiet nebenan. "Das kann und muss wesentlich schneller gehen." Kick hoffte, dass sich so etwas bei der Planung der Seniorenwohnanlage in Oberwildenau nicht wiederholt. "Der Ortsverband Neudorf und die Gemeindevertreter der CWU stehen voll hinter dem Projekt von Toni Kellermann", sagte Kick.

Da dem Ortsverband im vergangenen Jahr bei der Mitgliederehrung ein Fehler unterlaufen war, erhielt Franz Welzl nachträglich seine Ehrung für 50 Jahre Treue. Seit 35 Jahren gehören Bernhard Vogl und dritter Bürgermeister Hans Meißner dem Ortsverband an. Letzterer ist seitdem ununterbrochen als Schatzmeister tätig. 30 Jahre gehört Johann Götz zur Neudorfer CSU. Gabi Vogl ist seit 20 Jahren Mitglied, Reiner Reisnecker seit 15 Jahren und Jürgen Toscani seit 10 Jahren. Die Geehrten bekamen vom Ortsvorsitzenden sowie vom Kreisvorsitzenden Stephan Oetzinger eine Urkunde sowie eine Flasche schwarzen Wein.

Oetzinger beleuchtete die aktuelle Kreispolitik. Er dankte den "Neudorfer Schwarzen" für ihre Arbeit. Die flächendeckende Präsenz sei die große Stärke der CSU. "Der Ortsverband Neudorf hat genauso viele Mitglieder wie der Kreisverband der Grünen." Der Landkreis lasse die Kliniken nicht im Stich und leiste eine Einmalzahlung. "Das ist dringend nötig und gut angelegtes Geld - auch zum Wohle der Bevölkerung."

Toni Kellermann stellte seinen Weg vom Schlosser zum Geschäftsführer von Sozialkompetenz-Training Oberpfalz (STO) vor. Sein Weg vom Hauptschüler und Heilerziehungshelfer bis hin zur heutigen Größe seines Unternehmens mit 105 Mitarbeitern beeindruckte die Anwesenden. Kellermann plant derzeit eine Seniorenwohnanlage in Oberwildenau. "Die Vorarbeiten laufen auf Hochtouren", sagte er. Der Jungunternehmer hofft auf Unterstützung der Marktgemeinde und aller Behörden. Er sei ständig auf der Suche nach Betätigungsfeldern, da gerade bei der Arbeit mit Jugendlichen "immer wieder was wegfällt" und er Verantwortung für seine Mitarbeiter habe.
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