Jahreshauptversammlung des VdKs
Zehn Minuten zählen

Vdk-Vorsitzende Anni Braun (links) und stellvertretender Kreisvorsitzende Werner Böhm (Zweiter von links) zeichneten langjährige Mitglieder mit Urkunden und Anstecknadeln aus. Bild: hme
Vermischtes
Luhe-Wildenau
24.03.2016
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Rund 12 000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an Herzversagen. Mit der richtigen Hilfe lasse sich diese Zahl aber reduzieren. Wie man handeln sollte, erklärte Rettungsanitäter Christian Hummel dem VdK.

Luhe. Tritt plötzliches Herzkammerflimmern auf, sei das mit einem Defibrillator relativ gut zu bewältigen, erklärte Hummel vom BRK Weiden. "Die ersten zehn Minuten sind entscheidend." Zu 75 Prozent retten Laien Betroffene. Die restlichen Prozent übernehmen Sanitäter. "Das Wichtigste: die 112 wählen."

Vor einem Notruf dürfe keine Scheu herrschen. "Lieber rücken wir einmal zu viel aus", betonte der Fachmann. Hummel zeigte, wie ein Defibrillator richtig eingesetzt wird. Die Anwendung sei selbsterklärend, denn das Gerät gibt Anweisungen. Fehler könnten daher gar nicht passieren. "Verkehrt ist nur, wenn jemand gar nichts macht"appellierte der Sanitäter an die Zuhörer.

Sieben Neue


Anschließend blickte Vorsitzende Anni Braun auf das vergangene Jahr zurück. Ein Erfolg war die Haussammlung mit 911,30 Euro. Die Hälfte des Betrages blieb in der Vereinskasse. Für das bevorstehende Vereinsjahr ist ein Tagesausflug geplant. Im Visier steht die Falknerei auf der Rosenburg. Von einer stabilen Kassenlage berichtete Kassiererin Andrea Witt.

Als neue Mitglieder nannte Braun Gabriele Buchholz, Hubert Götz, Thomas Merino, Gerhard Sollfrank, Martin Witt und Herbert Stenzl. In der Versammlung trat noch dritter Bürgermeister Hans Meißner dem Ortsverband bei. Aktuell zählt der VdK 149 Mitglieder, bei sieben Neuzugängen, sieben Austritten und drei Todesfällen. Werner Böhm, stellvertretender VdK-Kreisvorsitzender, appellierte an die Bürger, den VdK in Weiden als Dienstleistungs-Stelle zu nutzen.

"Alle Vereine sind wichtig, aber der VdK hilft den Menschen in Notlagen, bei Problemen mit Behörden oder bei der Rente", erklärte Meißner. In einer Zeit der sozialen Kälte sei der Verein ein Fels in der Brandung.

Gemeinsam mit Böhm zeichnete die Vorsitzende treue Mitglieder mit Urkunden und Anstecknadeln aus. Seit 10 Jahren sind Helmut Thaler, Manuela Staude, Simon Hägler, Sonja und Reinhold Fleischmann, Maria und Siegfried Prößl, Gerhard Scholz, Rosemarie Braun sowie Hans Dirnberger dabei. Seit 20 Jahren gehören Margit Baier, Werner Kreller und Vorsitzende Anni Braun dem Verein an. Josef Häusler und Christian Bräuer sind seit 25 Jahren Mitglied.
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